Der 1. FC Saarbrücken bezwingt Rot-Weiß Erfurt trotz 45-minütiger Unterzahl mit 2:1 - Spielbericht

Der 1. FC Saarbrücken konnte nach 8 Spielen ohne Sieg endlich wieder drei Zähler bejubeln. Trotz 45 Minuten in Unterzahl und kaum Spielanteilen konnte die Mannschaft von Jürgen Luginger als Sieger das Steigerwaldstadion verlassen. Erfurts einmonatige Zwangspause und die heutige Niederlage bedeuten, dass die Mannschaft von Alois Schwartz nur einen Zähler von der roten Linie entfernt sind.

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Der 1. FC Saarbrücken bezwingt Rot-Weiß Erfurt trotz 45-minütiger Unterzahl mit 2:1 - Spielbericht
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Ergebnis: 1 - 2
Das letzte Spiel von RWE liegt bereits eine Weile züruck. Damals musste sich die Mannschaft von Alois Schwartz der aufstiegsambitionierten Arminia aus Bielefeld mit 0:2 geschlagen geben. Seine Startformation im Vergleich zu dieser Partie veränderte er auf zwei Positionen. Czichos und Tunjic mussten sich vorerst mit einem Platz auf der Reservebank begnügen. Für das Duett starteten Möhwald und Drexler.

Zwei Abwandlungen der "ersten Elf" nahm auch Saarbrückens Coach Jürgen Luginger vor. Nach dem torlosen Unentschieden gegen den Karlsruher SC durften Köhler und der wieder genesene Ziemer von beginn an auflaufen und verdrängten Bach und Schneider auf die Bank.

Beide Mannschaften spielten von Beginn an munter nach vorne. Es ließ sich erkennen, dass beide Vereine die drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg brauchten. Die erste gute Chance hatte Saarbrücken, jedoch ohne aktiv am Ball gewesen zu sein nach 10 Minuten. Nach einem Einwurf von Stegerer war es Oumari, der seinen Teamkollegen Sponsel, den Mann zwischen den Pfosten des Erfurter Tores, zu einer Parade zwang.

Nach zwölf Minuten gingen dann die Gäste in Führung. Das ging auf einmal richtig schnell. Erfurt hatte den Ball in der Offensive verloren und Ufuk Özbek wurde steil geschickt. Dieser versenkte dann den Ball aus 13 Metern im Erfurter Gehäuse ohne Sponsel eine Chance zu lassen.

Erfurt suchte die schnelle Antwort und hatte in der 19. Minute die erste eigene Gelegenheit. Nach einer tollen Kombination von Ofosu-Ayeh über Öztürk und Pfingsten Reddig kam der Ball in den Strafraum, wo Möhwald den Ball mit einer Direktabnahme über das Tor der Gäste beförderte.

Nach dem eigentlich munteren Beginn flachte die Partie nach dem Saarbrückener Führungstreffer deutlich ab. Beide Teams ließen die zündende Idee vermissen. In der 29. Minute versuchte sich Ötürk nach einer guten Drehung am Strafraum der Saarlande. Sein Abschluss verpasste das Tor von FCS-Schlussmann Fernandez nur um Zentimeter.

Das Spiel nahm dann eine härterer Note an. Viele Fouls und Nicklichkeiten zerstörten den geringen Spielfluss dann komplett. In der 43. Minute gab es dann die nächste aufsehenerregende Szene. Manuel Stiefler wurde mit einer harten Entscheidung mit einer glatten roten Karte des Feldes verwiesen, nachdem dieser das Bein stehen gelassen hatte.

Die zweite Halbzeit begann dann mit einer Art Powerplay der Hausherren. Die Überzahl sollte in Tore umgemünzt werden. In der 56. Minute hatten dann die Hausherren die Chance zum Ausgleich. Marco Engelhardt hatte sich außen gut in Szene setzen können und lupfte den Ball in den Strafraum, wo Möhwald abschloss. Doch sein Versuch wurde von einem Saarländer abgeblockt.

Erfurt war nun drückend überlegen. Saarbrücken igelte sich am eigenen Strafraum ein. Doch wirklich gute Torszenen gab es kaum zu beobachten. In der 66. Spielminute fiel dann das nächste Tor. Der 1. FC Saarbrücken hatte es trotz Unterzahl geschafft, auf 2:0 zu erhöhen. Ziemer hatte auf der rechten Außenbahn eindeutig zu viel Platz und brachte den Ball auf den mitgestürmten Eggert. Eggert traf den Ball nicht richtig, konnte jedoch Sponsel überwinden und den Ball ins Ziel befördern.

Nur 5 Minuten später kam RWE wieder heran. Nach einem Eckball klärten die Saarländer zu einem Einwurf. Dieser landete beim ehemaligen Nationalspieler Marco Engelhardt. Engelhardt zog danach von der Strafraumgrenze aus ab und buchsierte das Spielgerät flach in die lange Ecke zum 1:2 aus Sicht der Hausherren.

Erfurt drückte nun mit aller Macht auf den Ausgleich. In der 83. Minute wurde es dann brenzlig im Sechzehner der Gäste. Ein Freistoß konnte abgeblockt werden doch Ofosu-Ayeh brachte erneut eine Flanke in die Gefahrenzone wo Morabit frei zum Abschluss kam. Fernandez konnte jedoch glänzend parieren und im Nachfassen endgültig festhalten.

Kurz vor dem Abpfiff gab es erneut Freistoß für die Hausherren zentral vor dem Tor. Aus 20 Metern zog der Ball an der Mauer vorbei doch Fernandez konnte, erneut erst im Nachfassen, die Gefahr erneut bannen.

Trotz aller weiterer Bemühungen schaffte der FC Rot-Weiß Erfurt nicht, den Ausgleich zu erzielen und musste der Mannschaft von Jürgen Luginger beim feiern zusehen.

Stimmen zum Spiel folgen.

Quelle: www.

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