Damrstadt trotz Sieg über Wiesbaden nur Aufstiegsrelegant - Spielbericht

Nach einem tollen Derby gingen die Lilien als Sieger vom Feld, ohne sich richtig freuen zu können. Trotz des dreifachen Punktgewinnes vor toller Kulisse in der Wiesbadener BRITA-Arena müssen die Hessen durch die Relegationb gehen, da Leipzig nach dem Kantersieg gegen Saarbrücken vier Punkte Vorpsrung auf den Tabellendritten hat. Wiesbaden hingegen verpasste es, den vierten Tabellenplatz unter Dach und Fach zu bringen, kann dies allerdings in der kommenden Woche nachholen.

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Damrstadt trotz Sieg über Wiesbaden nur Aufstiegsrelegant - Spielbericht
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Ergebnis: 0 - 1 (0:0)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Marc Kienle, der Cheftrainer des SV Wehen Wiesbaden, nahm nach dem 4:1 Sieg seiner Mannschaft über Borussia Dortmunds U 23 keinen personellen Wechsel vor und startete mit der selben Aufstellung.

Auf Darmstädter Seite hingegen nahm Dirk Schuster, der Cheftrainer der Lilien, gezwungenermaßen nach dem 2:1 Sieg über Erfurt einige Umstellungen vor. Es fehlten die gesperrten Berzel, Ivana, Stroh-Engel und Behrens. Das Quartett wurde durch Stegmayer, Maas, Bayer und Landeka ersetzt.

Bereits nach einigen Sekunden hatten die 98er die erste Chance der Partie. Alf Mintzel war ein Stellungsfehler unterlaufen und so war Heller durch. Doch erst scheiterte er an Kolke, dem Mann zwischen den Pfosten des Tores des SV Wehen Wiesbaden, den Nachschuss erkämpfte er sich zwar, setzte ihn aber trotzdem aus 15 Metern drüber.

Ein Abtasten war zwischen diesen beiden Mannschaften wirklich nicht erforderlich, es ging gleich ganz munter los. Nur zwei Minuten nach der Doppelchance von Heller hatten auch die Hausherren ihre erste Chance, doch nach einer halbhohen Flanke setzte Book den Ball aus sechs Metern über den Querbalken.

In der 6. Minute gab es einen Freistoß für den SV Wehen Wiesbaden aus 25 Metern Torentfernung, den Alf Mintzel direkt auf den Kasten des SV Darmstadt 98 zirkeln wollte, doch er traf nur die Oberkante der Latte.

Nach der stürmischen Anfangsphase beruhigte sich die Begegnung ein wenig und es kam zu einer Phase, in welcher sich beide eher zurück hielten und auf den ersten Fehler des Gegners lauerten. Erst nach 28 Minuten gab es wieder einen Torschuss zu bestaunen. Darmstadts Elton da Costa versuchte sich an einem Freistoß von der Strafraumkante, doch Kolke konnte den Ball noch soeben vor dem Einschlag im Wiesbadener Kasten mit den FIngerspitzen klären.

Dem SV Darmstadt 98 war deutlich an zu merken, dass Dominik Stroh-Engel fehlte. Wehen Wiesbaden war allerdings auch in dieser Phase eher ungefährlich. In der 40. Minute versuchte sich der junge Luca Schnellbacher, der in den letzten Begegnungen immer wieder treffen konnte, an einem Aufsetzer, doch Jan Zimmermann, der Mann im Kasten des SV Darmstadt 98, konnte den Ball sicher festhalten.

Nur eine Zeigerumdrehung versuchte sich dann Müller, nachdem er von niemanden angegriffen wurde, aus der zweiten Reihe auf das Tor von Zimmermann, der in der kommenden Saison den Kasten des 1. FC Heidenheim hüten wird, doch er verpasste den langen Pfosten knapp.

Nach dem Seitenwechsel ging es genau so munter los, wie im ersten Durchgang. Nach nur vier Minuten war es Aytac Sulu, der beinahe eine tolle Hereingabe von Landeka in die Maschen des Wiesbadener Kasten verlängern konnte, doch Kolke konnte das Spielgerät im Nachfassen sichern.

Nur zwei Minuten später war es wieder Sulu, der für Gefahr sorgte. Nach einer Flanke lauerte der Defensivakteur am zweiten Pfosten, doch er konnte den Ball unbewacht nicht richtig unter Kontrolle bringen, so dass er ihn mit dem Knie irgendwie neben den Pfosten des gegnerischen Tores beförderte.

Nach einer Stunde zeigte sich dann auch der SV Darmstadt in der Offensive. Stegmayer hatte den Ball auf der linken Seite und machte Meter. Aus 23 Metern holte er dann den Hammer raus und knallte das Spielgerät mit einem lauten Knall an den Querbalken.

Fünf Minuten später stand es dann 1:0 für die Gäste. Der SVD hatte die Hausherren hinten rein gedrängt und ging verdient in Führung. Nach einer Flanke von Heller verlängerte Gondorf auf Elton da Costa, der sechs Meter vor dem Kasten nur noch den Fuß hinhalten musste, um den Führungstreffer für seine Farben zu erzielen.

Sechs Zeigerumdrehungen später hatte dann der eingewechselte Julius Biada die Vorentscheidung zu Gunsten der Lilien auf dem Fuß. Er hatte sich auf der rechten Seite durchgetankt und versuchte sich aus spitzem Winkel, doch sein Schuss jagte wie ein Blitz am langen Pfosten vorbei ins Toraus.

Eine Viertel Stunde vor dem Ende der regulären Spielzeit hatten die 98er die nächste Chance, den Sack zu zu machen. Baier hatte Sirigu steil geschickt, so dass dieser völlig frei und ungehindert auf den Wiesbadener Kasten zulaufen konnte, doch er scheiterte am genial parierenden Kolke.

Der SV Wehen Wiesbaden schien sich mit der Niederlage abgefunden zu haben und konnte sich kaum gegen die offensiven Lilien wehren. Erst in der Schlussphase, als der Druck der Schuster-Truppe nachließ, kamen die Gastgeber wieder nach vorne, doch gegen geschickt verteidigende Gäste taten sich die Hausherren sehr schwer. Die letzte Chance auf den Ausgleich gab es dann in der 88. Minute, doch Königs, der stark vom rechten Flügel in den Strafraum gezogen war, traf den Ball beim Abschluss nicht richtig, so dass dieser ganz lagnsam am langen Pfosten vorbei kullerte.

Somit blieb es beim 0:1 für den SV Darmstadt 98 der trotzdem den Gang in die Relegation antreten muss, da Leipzig sich keinen Fehler geleistet hatte. Wehen Wiesbaden bleibt trotz der Niederlage 4., hatte jedoch nur noch einen Punkt Vorsprung auf den ärgsten Verfolgen, den VfL Osnabrück.


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