Chemnitz siegt in Rostock - Spielbericht

Nach einer eher schwachen Partie konnten die Himmelblauen aus Sachsen endlich den ersten Sieg im neuen Jahr bejubeln. Ruprecht brachte die Gäste durch sein Eigentor in Führung, doch kurz vor der Pause gelang dem eigentlichen Favoriten der verdiente Ausgleich. Der Treffer von Anton Fink in Durchgang zwei sollte dann zum knappen Sieg reichen. Chemnitz springt dadurch vorerst über die rote Linie. Rostock hat nun schon sieben Punkte Rückstand auf Darmstadt 98 und wird sich vom Traum Aufstiegsrelegation wohl verabschieden müssen.

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Chemnitz siegt in Rostock - Spielbericht
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Ergebnis: 1 - 2 (1:1)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

NAch dem 1:1 in Regensburg brachte Hansa-Coach Andreas Bergmann drei neue Leute3 von Beginn an. Mendy wurde durch Krauße ersetzt, Weidlich startete für Pelzer und Haas bekam den Vorzug vor Leemans.

Karsten Heine stellte seinen CFC nach dem Remis gegen den SV Darmstadt 98 auf zwei Positionen um und brachte Scheffel für den gelb-gesperrten Hensel und Kegel für Makarenko.

In der ersten Minute zeigten sich beide Mannschaften bemüht, aus einer sicheren Defensive heraus die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen. Rostock machte dabei doch die bessere Figur, lag aber plötzlich wie aus dem Nichts heraus nach 10 Minute mit 0:1 zurück. Garbuschewski hatte einen Freistoß auf das Tor der Hanseaten getreten, wo Steven Ruprecht, der Innenverteidiger der Kogge, die Pille ins eigene Netz köpfte und den CFC in Führung brachte.

Und nach einer Viertelstunde konnten die Gäste hier mit der Führung im Rücken das Geschehen an sich reißen. In der 22. Minute entwickelte sich dann ein direktes Powerplay der Himmelblauen. Fink hatte sich gegen zwei Gegner durchgesetzt und bediente Kegel auf dem linken Flügel. Garbuschewski stand in der Mitte völlig frei, doch Kegel brachte den Ball nicht zu seinem Kollegen und Weidlich konnte ohne große Mühe klären.

Im direkten Gegenzug wurden die Hanseaten erstmals richtig gefährlich. Im Strafraum der Gäste standen drei Rostocker frei und keiner wollte abschließen. Schließlich fasste sich dann Plat aus 13 Metern ein Herz, scheiterte aber an Philipp Pentke, dem Mann zwischen den Pfosten des Tores des Chemnitzer FCs.

Gerade als es schien, dass Hansa besser ins Spiel kommen würde, hatte Chemnitz das 2:0 auf dem Fuß. Nach einer langen Flanke von Garbuschewski konnte Fink den Ball direkt flach in die Mitte befördern wo Stenzel am Elfmeterpunkt völlig frei stand und sofort abzog. Jörg Hahnel, der Mann im Kasten der Nordostdeutschen, musste da schon all sein Können auspacken, um das 0:2 zu verhindern.

In der 33. Minute fabrizierte der Unglücksrabe, der das 1:0 für den Gegner erzielte, Steven Ruprecht, den nächsten Bock. Im Spielaufbau verlor er den Ball an Gegel, der sofort auf Garbuschewski weiterleitete. Der Dreh- und Angelpunkt im Chemnitzer Spiel suchte in der Folge seinen Stürmer, doch bei der Ballabgabe stand Anton Fink im Abseits.

Kurz vor dem Seitenwechsel fiel dann, ohne jegliche Ankündigung, der Ausgleichstreffer. Savran hatte auf dem rechten Flügel gleich zwei Chemnitzer aussteigen lassen und flankte halbhoch an den Fünfmeterraum, wo Shervin Radjabali-Fardi nur noch den Fuß hinhalten musste, um das 1:1 zu erzielen.

Und Rostock kam nach der Halbzeitpause sehr engagiert aus der Kabine und drückte sofort auf den Führungstreffer. Doch auch der CFC ließ sich nicht einschnüren und versuchte nach vorne zu spielen, weshalb sich nahezu ein offener Schlagabtausch entwickelte. Allerdings blieben die großen Torchancen Mangelware.

Nach einer guten Stunde dann unterlief beiden Mannschaften ein Fehlpass nach dem Anderen, so dass der Spielfluss ein wenig verloren ging. In der 65. Minute gab es allerdings eine Doppelchance für die Hausherren. Savran brachte eine scharfe Flanke in die Mitte, die Pentke noch soeben vor einem Einköpfbereiten Rostocker wegfausten konnte, der Nachschuss von Blacha wurde auch noch zur Beute des Chemnitzer Keepers.

Nahezu im direkten Gegenzug unterlief den Hausherren ein dicker Bock in der Abwehr. Ein Rückpass geriet zu kurz und Fink ersprintete sich diesen, da Hansa-Torwart Hahnel kurz gezögert hatte. Mit einem feinen Schlenzer erzielte der Toptorjäger der Drittligageschichte das 2:1 für die Gäste.

Rostock stemmte sich nun gegen die drohende Niederlage und versuchte Alles. In der 76. Minute gab es dann erneut eine Doppelchance für die Bergmann-Truppe. Pentke verpasste beim herauslaufen das Leder und so kam Kucukovic aus spitzem Winkel zum Abschluss. Auf der Linie konnte Conrad noch soeben in Zusammenarbeit mit Scheffel klären. Aus der zweiten Reihe dann kam der Nachschuss und jagte knapp am rechten Pfosten vorbei.

In der Schlussphase wurde es sehr hektisch. Jedes Mal, wenn ein Hanseat im Strafraum der Chemnitzer war, ging dieser zu Boden und versuchte einen Strafstoß zu schinden, doch der Unparteiische fiel darauf nicht herein.

In der Nachspielzeit versuchte es die Kogge dann mit der Brechstange. Leonhard Haas versuchte sich aus der zweiten Reihe mit einem Volleyschuss, der allerdings deutlich daneben ging.

So blieb es beim 1:2 Auswärtssieg für den Chemnitzer FC, der erstmals im Jahr 2014 drei Punkte bejubeln konnte.
In der 85. Minute hätte Rostock dann den Ausgleich erzielen müssen. In einem Gewühl kam der Ball auf das Tor der Himmelblauen, doch Marc Lais stand auf der Linie und konnte den Einschlag noch irgendwie verhindern.


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