Chemnitz schießt Aachen mit 5:1 ab - Spielbericht

Aachen konnte man den Willen ankennen, doch Chemnitz agierte schlauer und glänzte. Chemnitz ist frei von Sorgen und spielt im oberen Mittelfeld eine solide Saison. Die Alemannia hingegen rutscht durch die Niederlage auf den letzten Tabellenplatz ab.

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Ergebnis: 1 - 5
René van Eck, der Trainer der Alemannia, nahm im Vergleich zur 0:2 Pleite in Burghausen zwei Abänderung an seiner ersten Elf vor. Erb war nach seinem Zehenbruch wiedergenesen und startete für Schaffrath. Der zuletzt gesperrte Kefkir bekam den Vorzug vor Drevina.

Der Chemnitzer Cheftrainer, Gerd Schädlich, nahm gleich drei Umstellung an seiner Startelf im Vergleich zur ärgerlichen 0:1 Niederlage gegen Arminia Bielefeld vor. Für le Beau, Kegel und Förster starteten Pfeffer, Hörnig und Semmer von Beginn an.

Die Alemannia startete mutig in die Partie, doch die erste Chance hatten die Gäste, die nach der 1:2 Niederlage im Hinspiel Wiedergutmachung betreiben wollte. Anton Fink bediente Landeka mustergültig nach nur 4 Minuten, doch Flekken, der Mann zwischen den Pfosten des Aachener Tores, konnte den Versuch parieren. Den Abpraller klärte die Hintermannschaft des ehemaligen Bundesligisten dann.

Bemühte Alemannen konnten sich allerdings dem Druck der pressenden Himmelblauen nicht erwehren und ließen sich in der eigenen Hälfte einschnüren. In der 9. Minute hatte dann Hörnig die nächste gute Möglichkeit für die den CFC, nachdem Landeka ihn am Sechzehner angespielt hatte. Doch erneut war Flekken zur Stelle und klärte auf Kosten einer Ecke.

In der 13. Minute ging Chemnitz dann in Führung. Landeka brachte eine Flanke von links in den Strafraum und fand Tino Semmer. Der köpfte den Ball dann in die lange Ecke zum 0:1.

Aachen versuchte schnell die passende Antwort zu finden. Marvin Ajani versuchte es in der 20. Minute auf 20 Metern per Direktabnahme. Der Ball wurde noch abgefälschte, jagte jedoch haarscharf am rechten Pfosten vorbei ins Toraus.

Im direkten Gegenzug bekamen die Gäste einen Freistoß vor dem Strafraum zugesprochen. Thomas Birk versuchte es direkt, scheiterte jedoch an Flekken, der den Ball noch eben so von der Linie kratzen konnte.

Nun spielte Aachen aber auch gut mit und es gab einen offenen Schlagabtausch. Nach einem Distanzschuss landete der Abpraller bei Timmy Thiele, der fünf Meter vor dem Tor nur noch hätte einschieben müssen. Sein Abschluß ging jedoch von der Querlatte aus ins Toraus.

Nach einer halben Stunde wollte Aachens Timo Brauer eine Flanke in den Strafraum bringen, die missglückte, sich jedoch gefährlich aufs Chemnitzer Tor senkte. Philipp Pentke, der Schlussmann der Himmelblauen, war aber zur Stelle und verhinderte den Ausgleich.

Direkt nach der Aktion hätte Semmer das 0:2 machen müssen. Sascha Pfeffer hatte auf den Elfmeterpunkt geflankt wo Semmer völlig allein gelassen per Kopfball abschloß. Allerdings hatte der Torschütze des ersten Tores zu hoch gezielt.

Nur eine Zeigerumdrehung später, Chemnitz hatte wieder die Oberhand gewonnen, bediente Pfeffer den Toptorjäger des CFC, Anton Fink, im Strafraum. Fink vergab jedoch.

Vor der Halbzeit kam Aachen aber wieder zurück und hatte einige gute Situationen, die allerdings auf Grund der mangelnden Präzision des letzten Zuspiels allesamt in Rauch aufgingen.

Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte dann die Mannschaft von Gerd Schädlich auf 0:2. Aachens Abseitsfalle hatte nicht zugeschnappt und so konnte sich Anton Fink frei auf das Tor der Alemannia zulaufen. Der beste Torjäger in der ewigen Tabelle der 3. Liga versenkte den Ball dann routiniert in den Maschen und hatte Flekken keine Chance gelassen.

Aachen machte nun auf und stemmte sich gegen die Niederlage. In der 64. Minute schöpfte das van Eck-Team wieder Hoffnung. In einem Gewühl im Strafraum der Himmelblauen war es Sascha Herröder, der zum Abschluss kam und auf 1:2 verkürzte.

Doch Chemnitz fand nur drei Minuten später die passende Antwort und sorgte durch Anton Fink für die Vorentscheidung. Aachen drückte nach dem Anschlusstreffer kurzzeitig und war alles nach vorne. Ein grober Rückpassfehler vom Torschützen, Sascha Herröder, landete bei Fink, der erneut frei vor Flekken einnetzte und auf 1:3 stellte.

Wiederum 5 Minuten danach fiel das 1:4. Sascha Pfeffer hatte sich auf der Außenbahn gut durchgesetzt. Seine scharfe Hereingabe in den Fünfmeterraum verwertete dann Benjamin Förster problemlos.

Chemnitz agierte in der Folge intelligent und verwaltete den Vorsprung. Das Schädlich-Team ließ Ball und Gegner laufen. Und kurz vor dem Abpfiff setzten die Himmelblauen noch einen drauf. Anton Fink bediente Makarenko, der nach dem Konter nur noch ins leere Tor der Alemannia einschieben musste und somit den 1:5 Endstand herstellte.

Aachen war einfach qualitativ der starken Offensive des CFC nicht gewachsen, bot jedoch einen über weite Strecken guten Kampf. Allerdings minimiert sich die Chance auf den Klassenerhalt, zumindest sportlich gesehen immer weiter.

Chemnitz hingegen steht sicher im Mittelfeld. Das Team von Cheftrainer Schädlich wird nichts mehr mit dem Ab-, aber auch nicht mit dem Aufstieg zu tun haben.

Stimmen zum Spiel folgen.


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