Braunschweig: In Aalen wieder mit Becker

DFB-Bundesgericht spricht Eintracht-Abwehrspieler nach Berufungsverhandlung frei.

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Braunschweig: In Aalen wieder mit Becker
Foto: Eintracht Braunschweig
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Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat nach mündlicher Verhandlung in Frankfurt das am 25. April vom DFB-Sportgericht ausgesprochene Urteil gegen Robin Tim Becker aufgehoben und das Verfahren eingestellt. Der Abwehrspieler von Eintracht Braunschweig war ursprünglich mit einer Sperre von fünf Wochen und einer Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro belegt worden, weil ihm nach der Partie gegen den TSV 1860 München (1:1) eine rassistische Beleidigung eines Gegenspielers zur Last gelegt worden war. Gegen dieses Urteil des Sportgerichts hatte der Spieler fristgerecht Berufung zum DFB-Bundesgericht eingelegt - und bekam Recht.

Oskar Riedmeyer, der als stellvertretender Vorsitzender des DFB-Bundesgerichts die Sitzung am Dienstag in Frankfurt leitete, sagte zur Urteilsbegründung: „Aufgrund der vorgelegten weiteren Fernsehaufzeichnung, in der zum ersten Mal der gesamte Vorgang zu sehen war, konnte geklärt werden, dass der Wortwechsel, in dessen Rahmen die schwere Beleidigung gefallen sein soll, jedenfalls nicht zu diesem Zeitpunkt zwischen diesen Beteiligten stattgefunden hat. Deswegen konnte der Nachweis eines Fehlverhaltens des Spielers Robin Tim Becker in dieser Situation nicht geführt werden und der Spieler war freizusprechen.“ Das Urteil des DFB-Bundesgerichts ist rechtskräftig. Damit kann Becker schon am Sonntag, 14 Uhr, in der Partie beim VfR Aalen wieder eingesetzt werden.

„Wir sind sehr froh, dass das DFB-Bundesgericht unserer Berufung stattgegeben und das Urteil aufgehoben hat“, betont Eintracht-Aufsichtsrat und Ex-Nationalspieler Tobias Rau. „Wir konnten anhand von neu vorgelegtem Videomaterial belegen, dass kein beleidigender Wortwechsel zwischen Robin oder einem sonstigen Spieler der Eintracht und dem Spieler vom TSV 1860 München gefallen ist und so die schweren und für uns zu keiner Zeit nachvollziehbaren Vorwürfe zurückweisen. Damit möchten wir das Thema hinter uns lassen und uns auf den Kampf um den Klassenverbleib konzentrieren. Robin ist für uns sportlich ein ganz wichtiger Spieler auf dem Weg zu diesem Ziel.“

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Kommentar von Gerd Tieseler am 02.05.2019 um 19:13 Uhr:

Wo gibt es so etwas.Erst Geldstrafe und 5 Spiele gespert,jetzt
Freispruch?Da ist wohl reichlich etwas geflossen,Braunschweig
hat ja genug !

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