Aue und Osnabrück trennen sich torlos - Spielbericht

Nach 90 insgesamt ereignisarmen Minuten vor gut 7.000 Zuschauern im Sparkassen-Erzgebirgsstadion in Aue trennten sich der Absteiger aus Aue und der VfL Osnabrück torlos 0:0. Während sich die Mannschaft von Pavel Dotchev um Spielkontrolle bemühte, warteten die Lila-Weißen ab und lauerten auf Konter. Beiden Truppen schien aber noch ein wenig die nötige Sicherheit und die Eingespieltheit zu fehlen, um für richtige Gefahr zu sorgen.

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Aue und Osnabrück trennen sich torlos - Spielbericht
Foto: imago/Picture Point LE
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Ergebnis: 0 - 0 (0:0)
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Pavel Dotchev, der Mann an der Seitenlinie des Zweitligaasteigers aus Aue, startete in die neue Saison mit einem stark umgebauten Kader und so standen gerade einmal drei Spieler von Beginn an auf dem Feld, die in der Vorsaison auch bereits das Trikot Aues trugen.

Ganz anders sah es beim VfL aus. Maik Walpurgis konnte seinen Kader im Großen und Ganzen zusammen halten und startete mit einer Elf in welcher mit Savren und Schwäbe im Tor gerade einmal zwei "neue Gesichter" standen.

Aue begann munter und konnte bereits nach zwölf Sekunden die erste Ecke verzeichnen. Der Ball landete genau bei Sebastian Hertner, der aus 17 Metern mit seinem Volleyschuss nur haarscharf verschoss und den perfekten Start für die Veilchen liegen ließ.

Auch in der Folge blieben die Hausherren die klar bessere Mannschaft, auch wenn der VfL Osnabrück immer wieder versuchte mit schnellen Gegenstößen für Gefahr zu sorgen. Allerdings war beiden Teams klar und deutlich an zu merken, dass die nötige Sicherheit in den eigenen Aktionen noch nicht so richtig da war.

Es passierte herzlich wenig und Maik Walpurgis, der Coach des VfL, war nicht zufrieden mit dem Gesehenen, so dass er gleich die gesamte Reservebank nach 24 Minuten zum Aufwärmen schickte. Nach einem langen Ball, nur eine Minute später, versuchte sich Skarlatidis an einer flachen Flanke, die Schwäbe, der Mann im Kasten des FC Erzgebirge Aue, problemlos aufnehmen konnte.

Und so plätscherte das Aufeinandertreffen ein wenig dahin, ohne dass sich große Möglichkeiten ergaben. In der 40. Spielminute kam es zu einer bezeichnenden Szene. Osnabrück spielte einen tollen Angriff mit einer schönen Kombination über drei, vier Stationen, dann, am Strafraum, war aber dann Schluss und so war diese Möglichkeit dahin und es blieb zur Pause beim absolut leistungsgerechten torlosen Remis.

Trotz aller Hoffnung Umfeld hatte Aues Sportchef Steffen Ziffert an die Fans appelliert. "Trotzdem habe ich eine Bitte an Alle, die am Samstag ins Stadion kommen, dass man geduldig mit der Mannschaft ist. Es müssen Fehler verziehen werden. Ich kann nur versprechen dass die Mannschaft fit sein und Alles geben wird, damit wir erfolgreich starten.". Und die Zuschauer in der Erzgebirge-Arena hatten wirklich Geduld und verziehen durchaus einige Fehler und feuerten das Heimteam weiter an.

Als eine Stundegespielt war, war zu erkennen das Erzgebirge die Schlagzahl erhöhte, was Osnabrück aber auch Räume zum kontern gab. Savran, der Neuzugang der Lila-Weißen, konnte ein Laufduell nach einem langen Ball gewinnen und einen Eckball heraus holen. Dieser wurde auch prompt gefährlich, Ornatellis Hereingabe köpfte Willers nur ganz knapp am Pfosten vorbei.

Osnabrück war mittlerweile insgesamt zielstrebiger in den Angriffen, auch wenn man Aue den Willen nicht absprechen konnte. Ornatelli brachte den Ball eine Viertelstunde vor dem Ende der regulären Spielzeit auf Savran, der im Liegen noch zu Menga weiterleitete. Der eingewechselte Publikumsliebling des VfL brachte die Pille aber nicht auf das Tor.

Beide Trainer hatten mit Wechseln versucht, frischen Wind ins Spiel zu bringen, doch so wirklich viel änderte sich nicht. Aue spielte weiter nach vorne, Osnabrück blieb bei Kontern gefährlich. Insgesamt sahen die Zuschauer allerdings ein recht dürftiges Spektakel. Osnabrück kam in der Schlussphase immer wieder über rechts, doch so wirklich viel gelang den Gästen auch nicht, denn zumeist landeten die Flanken weit weg von jeglichem Abnehmer.

Die letzte Aktion gehörte auch noch einmal den Gästen. Halil Savran hatte einen Freistoß an der Außenbahn heraus geholt, doch Ornatellis Hereingabe wurde zur sicheren Beute von Aue-Keeper Martin Männel und so blieb es am Ende beim torlosen Remis.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 25.07.2015 um 14.00 Uhr (1. Spieltag 2015/16)

Ergebnis: 0 : 0 (0:0)

Tore:

Erzgebirge Aue: Männel - Rizzuto, Breitkreuz, Baranowski, Hertner - Skarlatidis (81. Handle), Philipp Riese, Samson, Könnecke (66. Kluft) - Nicky Adler (77. Nattermann), Max Wegner

VfL Osnabrück: Schwäbe - Pisot, Willers, Grassi - Ornatelli, Chahed (69. Tüting), Christian Groß, Dercho - Alvarez (61. Menga), Kandziora (87. Hohnstedt) - Savran

Zuschauer: 8800

Weitere Daten zum Spiel

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