Aue gewinnt Derby in Erfurt mit 1:0 - Spielbericht

Nachdem die Zweitligaabsteiger aus Aue zwei Spiele lang nicht mehr gewinnen konnten glückte ein knapper, glücklicher 1:0 Sieg beim FC Rot-Weiß Erfurt. Die Thüringer waren nahezu über die gesamte Spieldauer bemüht, das Tor der "Kumpel" zu attackieren, brachten das Runde aber nicht im Eckigen unter. Kurz vor Schluss gab es einen Elfmeter für Aue, den Wegner zum siegbringenden Treffer versenkte.

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Aue gewinnt Derby in Erfurt mit 1:0 - Spielbericht
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Ergebnis: 0 - 1 (0:0)
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Christian Preußer, der Cheftrainer der Erfurter, brachte nach dem torlosen Remis gegen Würzburg eine auf drei Positionen veränderte Startelf ins Spiel. Laurito, Höcher und Tyrala kehrten in die Anfangself zurück und ersetzten Menz, Nikolaou und Bichler.

Pavel Dotchev, der Übungsleiter des FC Erzgebirge Aue, brachte nach dem 0:0 gegen Rostock für den angeschlagenen Hertner und Adler Könnecke und Riedel.

Erfurt erwischte beinahe einen Traumstart und hatte bereits nach 120 Sekunden den Führungstreffer auf dem Fuß. Nach einem langen Ball in den Strafraum war Kammlott am Ball und ließ Susac wie einen Schuljungen stehen. Er ging auf den Kasten zu, jagte den Ball aber knapp am linken Pfosten vorbei ins Toraus.

Es war eine offene Begegnung zweier Teams, die den Weg nach vorne suchten. Erfurt hatte aber Etwas mehr von der Partie, doch so wirklich gefährlich sollte es in der ersten Viertelstunde nicht mehr werden. Was auch auffiel war, dass die Hausherren häufig über die linke Seite kamen, was es dem FCE einfach machte zu verteidigen.

In der 18. Minute kam Aue mal zu einem guten Abschluss, doch Samson scheiterte mit seinem Schuss an Philipp Klewin, dem Mann im Kasten des FC Rot-Weiß Erfurt, der kaum Probleme hatte.

Carsten Kammlott war einmal mehr wieder sehr auffällig und sorgte immer wieder für Unruhe in der Veilchendefensive. Er erreichte fast jeden langen Ball und konnte die meisten auch verarbeiten. Im direkten Gegenzug zu Aues Samson scheiterte er aber aus kurzer Distanz an Männel, dem Mann im Auer Tor, der in dieser Saison schon oft tolle Paraden ausgepackt hatte.

Nach einer halben Stunde hatte Erfurt das Heft klar in der Hand und spielte nahezu das gesamte Spiel in der Hälfte der Gäste, die mittlerweile tief standen. Erfurt schaffte es auch immer wieder sich gut nach vorne zu kombinieren, doch immer wieder blieb der letzte Pass an eine Verteidiger der Gäste hängen. In der Schlussphase des ersten Durchgangs fuhren die Gäste zudem eine rauhere Gangart und das Spiel wurde immer wieder unterbrochen, so dass bis zum Pausenpfiff kein Fluss mehr aufkam.

Auch nach der Pause waren die Rot-Weißen am Drücker und bestimmten das Geschehen. Allerdings war nach einer Stunde zu erkennen, dass sich Erzgebirge nicht mehr so weit zurück zog. Nach einer Freistoßflanke von Höcher auf den zweiten Pfosten stand Erb komplett frei und versuchte es mit vollem Risiko volley, doch sein Abschluss verpasste den Pfosten um gut zwei Meter.

Nachdem Erfurt über nahezu die gesamte Spieldauer üerlegen war wurde Aue in der Schlussviertelstunde immer besser und aktiver. Skarlatidis kam über die rechte Seite und zog in den Strafraum, wo er Könnecke mit einem Querpass bedienen wollte. Erb hatte aufgepasst, jagte das Ding aber beinahe in den eigenen Kasten.

Kurz vor Schluss wurde es dann richtig aufregend. Nachdem Adler über die linke Seite gegangen war spielte er den Ball diagonal in den Strafraum auf den eingewechselten Handle der köpfte, Erb sprang der Ball unglücklich auf den ausgestreckten Arm und der Unparteiische entschied richtigerweise auf Strafstoß. Und tatsächlich verwandelte Wegner den Elfer eiskalt und erzielte den siegbringenden Treffer zum 0:1 für die Gäste. Auch wenn Erfurt noch einmal Alles nach vorne warf, blieb es beim Sieg für Erzgebirge Aue.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 12.09.2015 um 14.00 Uhr (8. Spieltag 2015/16)

Ergebnis: 0 : 1 (0:0)

Tore: 0:1 Wegner (89. Handelfmeter)

Rot-Weiß Erfurt: Klewin - Odak, Erb, Laurito, Hergesell - Tyrala, Judt (61. Menz) - Höcher (74. Eichmeier), Aydin (56. Bichler) - Szimayer, Kammlott

Erzgebirge Aue: Männel - Rizzuto, Susac, Steve Breitkreuz, Riedel - Samson (63. Tiffert), Philipp Riese - Skarlatidis, Kvesic (67. Nicky Adler), Könnecke (86. Handle) - Wegner

Zuschauer: 6431

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