Arminia und der letzte Schritt zum Klassenerhalt

Die erste Drittliga-Spielzeit seit fast 20 Jahren war eine wechselvolle. Mit Aufstiegshoffnungen gestartet, wurde schnell klar, dass es in diesem Jahr nur gegen den Abstieg gehen kann. Ein Faktum, welches den Traditionsverein aus Ostwestfalen sehr nachdenklich gemacht hat, denn der Anspruch war die direkte Rückkehr in die Zweitklassigkeit.

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Arminia und der letzte Schritt zum Klassenerhalt
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Nun können die Arminen eine Art Schlusspunkt unter diese Berg- und Talfahrt setzen und mit einem Heimsieg gegen den FC Carl-Zeiss Jena einen erfreulichen Schlusspunkt unter eine aufregende Saison setzen. Nicht nur Arminias Verantwortliche, sondern auch die Mannschaft, Trainer und vor allem die treuen Fans wollen den ersten Matchball zum Klassenerhalt auch nutzen. Viele erinnern sich noch mit Stolz an den vergangenen Spieltag, als weit mehr als 1000 mitgereiste Bielefelder Fans das Oberhausener Niederrheinstadion zu einem blau-weiß-schwarzen Hort der Glückseligkeit verwandelten.

Auch beim kommenden Heimspiel gegen Jena werden die Fans ihren guten Ruf wieder alle Ehre machen. So haben einige besonders eifrige Anhänger das Projekt „Volle Südtribüne“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, dass beim Heimauftritt am morgigen Samstag, Anstoß 14 Uhr, der Block der unterstützungsfreudigen Bielefelder Fans ausverkauft sein wird. Nach einem hoffentlich dann siegreichen Spiel soll ein einmaliges Erlebnis für alle Beteiligten hergestellt werden.

Die Gäste aus Thüringen, für die ein Sieg überlebenswichtig im Kampf gegen den Abstieg ist, sind am Mittwochabend beim 6:0 Sieg über den Landesligisten Mühlhausen in das thüringische Pokalfinale eingezogen. Wenn die Gegner jedoch entsprechende Resultate liefern, dann könnten der Arminia auch die bisher erreichten 44 Punkte schon reichen. DSC-Trainer Stefan Krämer möchte jedoch auf Nummer sicher gehen und den Klassenerhalt mit einem Dreier schon an diesem Spieltag aus eigener Kraft feiern.

Ähnlich denkt auch Arminia-Geschäftsführer Marcus Uhlig, der sagt: „Weg mit dem Rechenschieber. Wir sollten unsere Hausaufgaben erledigen und ich wiederhole meinen Appell gerne: Am Samstag müssen wir den Deckel draufmachen.“ Uhlig ist fest davon überzeugt, dass die Mannschaft dazu absolut fähig ist.
So war besonders die 0:5 Niederlage gegen die SpVgg Unterhaching im Nachhinein sehr hilfreich, denn durch diese herbe Klatsche wurde ein Prozess in Gang gesetzt, der positive Ergebnisse produzierte. Auf und außerhalb des Platzes. Neben der besseren Stimmung im Team, die auch durch mehrere teambildende Maßnahmen geschaffen wurde, waren vor allem die jüngsten Erfolge gegen Chemnitz und vor allem in Oberhausen bei dem neu dazu gewonnenen Selbstvertrauen extrem wichtig. Wieder Uhlig: „Es ist der Mannschaft gelungen, sich völlig auf das nächste Spiel zu fokussieren. Das soll jetzt ein drittes Mal in Folge gelingen.“

Das Ziel ist deshalb auch klar. Jena soll besiegt werden. Dies würde ein Segen für Arminias Geschäftsführer bedeuten, der zugibt: „Das würde unsere Planungen in vielen Bereichen nach vorn bringen.“

Quelle: nw-online.de


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