Arminia Bielefeld neben Bayern München einzig ungeschlagene Profi-Mannschaft im Jahr 2013

Der Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Dies haben nun auch die Fußballer des DSC Arminia Bielefeld bemerken können, die noch in der letzten Woche nach den jüngsten torlosen Remis gegen die Abstiegskandidaten Stuttgarter Kickers und Darmstadt 98 heftiger Kritik ausgesetzt gewesen sind. Nach dem 2:0 Sieg bei Hansa Rostock darf die Arminia nun als Tabellenführer grüßen. Eine Perspektive, die die Aufstiegshoffnung noch weiter in die Höhe treiben dürfte. In den restlichen sechs Saisonspielen gilt es nun den allseits begehrten Aufstiegsplatz mit aller Macht zu verteidigen.

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Arminia Bielefeld neben Bayern München einzig ungeschlagene Profi-Mannschaft im Jahr 2013
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Das Alleinstellungsmerkmal zusammen mit den Bayern
Auch wenn die Punktverluste gegen die Tabellenkinder richtig wehtaten und für lauter werdende Kritik an der Mannschaft gesorgt hat, so konnte eine beeindruckende Serie in der bisherigen Rückrunde hingelegt werden. Zum Rückrundenbeginn gab es eine empfindliche 1:2-Niederlage bei Alemannia Aachen. Ansonsten stellt sich die Bilanz mit acht Siegen und vier Unentschieden durchaus ansehnlich dar. Insgesamt gibt es in den ersten drei Spielklassen 56 Mannschaften. Nur zwei Stück davon sind im Fußballjahr 2013 noch gänzlich ungeschlagen. Die eine Mannschaft ist der frisch gekürte Deutsche Meister FC Bayern München. Das zweite Team könnte ein potentieller Aufsteiger Arminia Bielefeld sein. Nach der Niederlage des Karlsruher SC bei der Spielvereinigung Unterhaching hat der DSC neben dem deutschen Rekordmeister dieses Alleinstellungsmerkmal inne.

Aufstiegskonkurrenz patzt gemeinschaftlich
Die Belohnung ist mit dem Erreichen des ersten Tabellenplatzes absolut fair und verdient. Allerdings muss auch berücksichtigt werden, dass Bielefeld im Vergleich zum KSC ein Spiel mehr aufweisen kann. Für Bielefelds-Trainer Stefan Krämer ist dies jedoch von keiner allzu großen Bewandtnis: „Mich interessiert immer nur unser Spiel,“ so der 46-Jährige, der hinzufügt: „Was die anderen machen, kann ich nur zur Kenntnis nehmen. Darauf habe ich keinen Zugriff.“ Der Fokus auf seine eigene Leistung ist besonders erstrebenswert, da solch eine Chance des Aufstiegs in die 2. Bundesliga viele Sachen für den DSC Arminia einfacher gestalten würde. Dennoch lohnt sich definitiv ein Blick auf die Aufstiegskonkurrenz. Karlsruhe hat bekanntlich mit 1:2 in Unterhaching verloren, während Preußen Münster innerhalb von 25 Minuten einen 3:0 Vorsprung in ein 3:3-Unentschieden verwandelte. Noch schlechter machte es der VfL Osnabrück, der sein Auswärtsspiel beim SV Wehen/Wiesbaden sogar mit 2:3 verloren hat. Und VfL-Coach Claus-Dieter Wollitz macht klar: „Wir müssen es schaffen, dass im Kopfkino mal wieder schönere Filme laufen. Das geht erst wieder, wenn dieser Rucksack nicht mehr da ist. Münsters Sportchef Carsten Gockel möchte das bittere Remis gegen Saarbrücken möglichst schnell vergessen, wenn er gegenüber dem „Westfalen-Blatt“ sagt: „Jetzt geht es darum, dass dieser Ausgang keine Spuren in den Köpfen der Spieler hinterlässt.“ Gewohnt deutlich äußerte sich hingegen KSC-Manager Oliver Kreuzer, der die ersten 45 Spielminuten in Unterhaching als „die schlechtesten, die wir seit Monaten abgeliefert haben,“ bezeichnet hat. Beim ostwestfälischen Aufstiegsanwärter hingegen ist Gelassenheit Trumpf: „Ich glaube, wir sollten alle zusammen die Nerven behalten und hart arbeiten. Nächste Woche haben wir Wehen zu Gast – und dann immer weiter.“

Enorme Vorteile durch Zweitliga-Aufstieg
Bielefeld will diesen Aufstieg in die Zweitklassigkeit unbedingt, denn finanziell würden sich Mehreinnahmen generieren lassen, die im Vergleich zur 3. Liga enorm sind. Zwei Relegationsspiele gegen den Drittletzten der 2. Liga sollen möglichst verhindert werden. Wenn es dennoch zu diesem unerwünschten Fall kommen sollte dann sollte dem ehemaligen Bundesligisten aus der Leineweberstadt aber definitiv nicht bange sein, denn bisher hat sich in sämtlichen fünf Duellen stets der Drittligist durchsetzen können. Die Entwicklung spricht eindeutig für den DSC Arminia, denn von den zuletzt möglichen 18 Punkten konnten stattliche 12 geholt werden. In drei Heimspielen soll die Basis für den Aufstieg gelegt werden. Besonders Brisant wird die Begegnung gegen den Aufstiegskonkurrenten VfL Osnabrück Anfang Mai besitzen. Auch Bielefelds-Spielführer Thomas Hübener ist fest davon überzeugt, dass Arminias Weg der Richtige zu sein scheint: „Unser Sieg in Rostock war ein Ausrufezeichen.“

Quelle: westfalen-blatt.de


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