Alemannia Aachen schießt die Stuttgarter Kickers mit 3:0 ab - Spielbericht

Aachen sorgte mit einem 3:0 gegen die Stuttgarter Kickers dafür, dass die Mannschaft von Gerd Dais wieder komplett im Abstiegskampf involviert ist und konnte selbst einen wichtigen Schritt zum sportlichen Klassenerhalt machen.

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Alemannia Aachen schießt die Stuttgarter Kickers mit 3:0 ab - Spielbericht
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Ergebnis:
Aachen hatte eine längere Pause, da das Nachholspiel in Burghausen erneut witterungsbedingt abgesagt worden war und der Kader von René van Eck wegen einer Grippewelle am letzten Wochenende nicht gegen Erfurt antreten konnte. Die letzte Partie fand gegen den KSC statt, wo der krisengeplagte Verein mit 4:0 unterging. Damit sich dies nicht noch einmal wiederholt, veränderte der niederländische Cheftrainer seine Startaufstellung auf drei Positionen. Drevina startete für Murakami. Thiele wurde für Pozder aufgestellt und Schumacher durfte sein Startelf-Debüt geben. Für ihn musste Kefkir weichen.

Die Mannschaft von Gerd Dais hatte einen guten Start ins neue Jahr hingelegt, musste aber zuletzt die erste Niederlage unter dem neuen Trainer hinnehmen. Gegen den aufstiegsambitionierten VfL Osnabrück kamen die Kickers nicht über eine 1:3 Niederlage hinaus. Hinsichtlich der Niederlage nahm Dais eine Änderung vor. Leutenecker durfte vom Anpfiff weg spielen. Für Savranlioglu blieb derweil nur ein Platz auf der Reservebank übrig.

Aachen wollte von Beginn an offensiv auftreten und störte die Kickers früh. Allerdings hatte die Mannschaft von René van Eck im eigenen Spielaufbau ebenfalls Probleme. Die erste Annäherung an das Gehäuse der Gäste aus Schwaben gab es dann in der 9. Spielminute. Marcel Heller brachte eine Flanke vom linken Flügel in die Mitte, wo Marquet am höchsten stieg. Jedoch wurde dieser dicht gedeckt und unter Bedrängnis konnte er seinen Kopfball kaum platzieren.

Auch in der Folge war Aachen aktiver, aber ohne wirklich Gefahr aus zu strahlen. Die Kickers waren um eine geordnete Defensive bemüht und hielten die Räume eng, so dass kaum wirklicher Spielfluss entstand. Die erste eigene gefährliche Aktion hatten die Schwaben dann in der 22. Spielminute. Von der rechten Außenbahn kam der Ball in den Strafraum zu Grüttner. Dieser konnte jedoch 5 Meter vor dem Tor die Kontrolle über das Spielgerät nicht gewinnen und Herröder klärte in höchster Not.

Dennoch blieb das Spiel seiner Linie treu. Aachen rannte an, Stuttgart verteidigte. Der Alemannia fehlte die zündende Idee, um in Führung zu gehen. In der 36. Minute war diese da. Doch nachdem Thiele von der rechten Seite den Ball auf den in der Mitte postierten Marquet brachte, traf dieser den Ball nicht optimal und zog diesen haarscharf am Pfosten vorbei.

Vor dem Seitenwechsel geschah dann Nichts nenneswertes mehr am Aachener Tivoli. Doch der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag. In der 50. Spielminute war Thiele in den Stuttgarter Strafraum eingedrungen und behielt die Übersicht. Der Angreifer sah, dass Dario Schumacher 10 Meter vor dem Tor besser stand und legte diesem den Ball auf. Schumacher, der das erste Mal von Beginn an auflief dankte seinem Trainer dann für das Vertrauen indem er den Ball direkt und unhaltbar für Güvenc, den Mann zwischen den Pfosten des Tores der Stuttgarter Kickers, in die Maschen beförderte und die Alemannia dadurch mit 1:0 in Führung brachte.

Die Kickers waren geschockt und Gerd Dais hatte nach einer Stunde bereits sein Wechselkontingent ausgereizt, was für seine Unzufriedenheit mit dem Auftritt seiner Mannschaft sprach. Doch die 7.766 Zuschauer sahen ein kaum verändertes Bild im Vergleich zur ersten Halbzeit. Erst in der 69. Spielminute hatten dann die zurückliegenden Gäste die erste Annäherung an den gegnerischen Kasten im zweiten Spielabschnitt. Nach einem Freistoß von Gondorf köpfte Köpf aber viel zu ungenau, so dass diese Gelegenheit passé war.

Durch viele kleine Fouls und Nicklichkeiten wurde das Spiel dann hitziger. Doch Schiedsrichter Ostheimer behielt einen kühlen Kopf und konnte die Gemüter wieder beruhigen.

In der 76. Minute gab es dann die Vorentscheidung. Wieder war es Dario Schumacher, der erneut von Thiele in Szene gesetzt worden war und die Alemannia, nachdem er seinen Verteidiger ins Leere laufen ließ, mit 2:0 endgültig auf die Siegerstraße brachte.

Wer nun eine letzte Schlussoffensive der Gäste erwartet hatte, lag falsch. Die Kickers agierten komplett verunsichert und ließen den Hausherren noch einige Chancen. In der 87. Minute war Marcel Heller nach Vorarbeit von Strujic auf und davon, knallte das Leder aber aus spitzem Winkel nur an die Latte.

Kurz vor dem Abpfiff machte es der Routinier im Mittelfeld der Aachener dann aber besser. Nach einem ansehnlichen Konter ließ es sich Heller nicht nehmen, mit dem 3:0 den Sack endgültig zu zu schnüren.

Der Sieg war auf Grund des Spielverlaufes hoch verdient und Aachen fährt dadurch drei enorm wichtige Zähler im Kampf um den sportlichen Klassenerhalt ein.

Stimmen zum Spiel folgen.


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