8. Spieltag; Stuttgarter Kickers - Fortuna Köln (Stimmen zum Spiel)

Die Stuttgarter Kickers konnten die Heimserie in der Reutlinger Wahlheimat fortsetzen und einen komplkett verdienten 2:0 Sieg gegen den Aufsteiger feiern. Die Fortuna aus Köln bleibt damit weiterhin auf einem Abstiegsplatz mit weiterhin vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Die Stuttgarter Kickers hingegen haben vorübergehend die Tabellenspitze zurück erobert.

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8. Spieltag; Stuttgarter Kickers - Fortuna Köln (Stimmen zum Spiel)
Foto: Patrick Franck
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Dominique Fennell, der die Stuttgarter Kickers mit dem Treffer zum 1:0 auf die Siegerstraße brachte, erklärte, wieso nach der Niederlage gegen Bielefeld wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden wurde. "Wir haben nach der Niederlage gegen Bielefeld eine ausgiebige Videoanalyse gemacht und haben unter der Woche gut gearbeitet. Für die Partie heute hatten wir uns vorgenommen, die drei Punkte hier zu behalten, was uns sehr gut gelungen ist. Wir üben im Training häufiger Flanken und Abschlüsse, dass das heute zwei Mal geklappt hat, freut uns natürlich sehr. Jetzt müssen wir einfach weiterarbeiten und hoffen, dass es im nächsten Spiel genau so gut funktioniert. Wir müssen genau so weitermachen, wie wir die letzten Spiele gearbeitet haben. Wir müssen unser Spiel aufziehen und versuchen, Spiel für Spiel die drei Punkte ein zu fahren. Mittlerweile macht es uns auch Nichts mehr aus ob wir in Stuttgart oder hier spielen. Wir geben einfach Alle Gas und versuchen das Beste heraus zu holen."

Auf der Pressekonferenz nach der Partie versuchte Uwe Koschinat die erneute Niederlage seiner Fortunen zu erklären. "Erst einmal Glückwunsch an meinen Kollegen zu diesem mit Sicherheit hoch verdienten Sieg. Heute waren die Vorzeichen vor dem Spiel für uns klarer, als sie nicht hätten sein können. Auf der einen Seite die Mannschaft der Stuttgarter Kickers, die trotz der Niederlage in Bielefeld gerade so vor Selbstvertrauen strotzen und die seit dem Horst Steffen hier verantwortlich ist sich nicht mehr ans Verlieren gewöhnen müssen und sehr guten Fußball spielen, auf der anderen Seite steht die Tatsache, dass ich schon darauf gehofft hatte, was ich der Mannschaft auch unter der Woche immer wieder gepredigt habe, dass die Kickers ein Problem hatten hinsichtlich der Regeneration, da sie eine englische Woche spielen mussten. Außerdem fehlen einige wichtige Spieler, so habe ich mir doch auch eine Chance ausgerechnet. Nach der Analyse der Kickers habe ich mich dann dazu entscheiden, im 3 - 4 - 3 - System zu spielen. Ich bin der Meinung, dass es die ersten 15 Minuten gar nicht so schlecht ausgesehen hat. Wir haben eigentlich sehr gut organisiert gestanden und haben sogar den ein oder anderen Nadelstich setzen können. Aber mit zunehmender Spieldauer sind dann Dinge auf dem Platz eingetreten, die einen deutlichen Unterschied ausmachen. Diese sehe ich heute absolut in der individuellen Qualität der einzelnen Spieler. Wir waren über die ganze Partie hinweg nicht handlungsschnell genug, wir haben Situationen nicht schnell genug erfasst und erkannt. Wir hatten außerdem gegen eine Spitzenmannschaft wie die Kickers nicht genügend Ruhe am Ball und haben viel zu schnell die Lösung über den eigenen Torwart gesucht oder aber den Gegner immer wieder während des Spielaufbaus in Ballbesitz gebracht. Wir sind so um die 30. Minute von einer Verlegenheit in die Nchste gestürzt, was zu sehr viel Unsicherheit geführt hat. In der Pause habe ich dann meine Mannschaft aufgefordert, mutiger zu spielen. Uns ist es aber nicht gelungen, irgendwie die Spielkontrolle zu bekommen und so fiel folgerichtig das 0:2 und danach hätten wir das Spiel noch höher verlieren können. Wir waren in der 2. Halbzeit einfach kein ebenbürtiger Gegner mehr."

Horst Steffen, der Übungsleiter der Degerlocher, war nach der Partie zufrieden: "Es fühlt dich gut an, wenn man nach der Diskussion wegen Reutlingen vier Siege in Folge einfährt. Die Mannschaft hat das hier heute überwiegend gut gemacht. Ich muss ganz klar sagen, dass uns mittlerweile einige englische Wochen in den Knochen hängen und wir nicht ganz so frisch wirkten wie sonst. Dementsprechend war der Spielfluss auch immer wieder unterbrochen. Aber die Mannschaft hat Alles gegeben und Alles heraus geholt und verdient mit 2:0 gewonnen, was man gegen Fortuna Köln erst einmal schaffen muss. Für uns war auch besonders wichtig, dass wir in der Spur geblieben sind und dass wir die Diskussion, die nach dem Bielefeld-Spiel aufkam, beseitigen konnten und direkt einen Sieg nachgelegt haben. Wir müssen jetzt erst einmal schauen, dass wir wieder frisch werden und uns regenerieren und dann müssen wir die Aufgabe Duisburg angehen. Insgesamt muss ich sagen, dass wir ein durchschnittliches Spiel gemacht haben mit einem guten Ergebnis."

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