8. Spieltag; FC Hansa Rostock - FC Energie Cottbus (Stimmen zum Spiel)

Der FC Hansa Rostock und der FC Energie Cottbus trennten sich mit 1:1. Das Ergebnis bringt beide nicht so wirklich weiter, aber immerhin konnte Cottbus nach dem heftigen 0:4 vor heimischer Kulisse gegen den VfR Aalen wieder punkten und einen sortierten Auftritt abliefern.

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8. Spieltag; FC Hansa Rostock - FC Energie Cottbus (Stimmen zum Spiel)
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Marcel Schuhen, der Keeper der Kogge, war gewohnt offen nach dem Spiel: "Wir hatten eine katastrophale und eine richtig gute Halbzeit und genau das sollten wir mitnehmen aus diesem Spiel. Es ist schwer zu sagen warum, aber an den Positionswechseln liegt es nicht unbedingt. Die haben einwandfrei funktioniert. Aber es fehlte einfach die Griffigkeit und in der zweiten Welle und im Zweikamf waren wir nicht drin. Das ist eigentlich das, was uns auszeichnet. Ich finde es halt ein bisschen schade weil die Hütte voll war und weil die Stimmung großartig war. Umso glücklicher bin ich, dass es in der zweiten Halbzeit anders aussah und die Leute belohnt worden sind. Man darf nicht so auf den Gegner eingehen, sondern wir müssen auf uns selber schauen. Ich sage es mal so, dass war in der ersten Halbzeit das Schwächste, was ich hier bisher gesehen habe seitdem ich hier bin. Auf die zweite Halbzeit müssen wir aber aufbauen und hoffen, dass wir diese Leistung im nächsten Spiel über die gesamte Distanz zeigen können."

Markus Hoffmann, der von Beginn an in der Innenverteidigung der Kogge spielte: "Das waren heute schon einige Gänsehautmomente. Ich glaube, hintenraus waren wir überlegen und mit ein bisschen mehr Glück machen wir auch noch das Siegtor. Die erste Halbzeit war einfach Nichts. Da brauchen wir uns Nichts vormachen. Irgendwie müssen wir da mit der Null in die Pause kommen, aber bei der Flanke war ich nicht so ganz am Gegner dran und er konnte mit dem Kopf vorher hin. Das war nicht so schön."

Soufian Benyamina, der seinen ersten Treffer für Rostock erzielen konnte: "Die erste Halbzeit haben wir verpennt und wir sind vorne gar nicht in die Zweikämpfe gekommen. Ich denke auch, dass der Schiedsrichter manches Mal unglücklich gepfiffen hat. In der zweiten Halbzeit sind wir besser rein gekommen, haben nachgeschoben und sind auf die zweiten Bälle gegangen. Wir hatten auch immer Druck auf die Partie und auch das Heft in der Hand, deswegen war der Punkt und auch das Tor in Ordnung. Das Tor war ein unglaubliches Gefühl, ich hoffe, dass da noch welche Folgen. Gegen Mimbala war das wie ein Ringkampf, der Schiedsrichter hat mir da nicht geholfen. Dann ging es aber weiter in der zweiten Halbzeit und wir haben das Ding noch gedreht."

Karsten Baumann, der Übungsleiter der Kogge: "Das war ein starker Gegner der uns da gegenüber stand. Die haben bei den Stuttgarter Kickers schon unentschieden gespielt. Das Spiel war, auch auf Grund der ganzen Umstellungen die wir machen mussten, schwierig. Wir haben es anfangs einfach nicht geschafft vernünftig hinten raus zu spielen und den freien Mann zu finden. Wir haben uns auch selbst zum Teil die Räume zu gelaufen. Wir waren nicht so präsent wie ich mir das vorgestellt hatte gegen eine gefährliche Cottbuser Mannschaft in der ersten Halbzeit. Ich glaube, dass wir den Dreier nicht verdient gehabt hätten weil Cottbus auch sehr gut verteidigt hat. Wir haben gedrängt im zweiten Durchgang und haben umgestellt. Wir hatten auch eine gute Phase und gute Chancen um das Tor herum, aber für einen Sieg waren wir heute nicht zwingend genug."

Stefan Krämer, der Cheftrainer Energies: "Aus unserer Sicht war es heute das Wichtigste, dass wir eine Mannschaft auf den Platz bringen. Das war heute eine Mannschsaft die auf dem Platz stand, nicht so wie in der letzten Woche gegen Aalen, da sind wir in die Einzelteile zerfallen und das darf dir in der 3. Liga nicht passieren. So eine Leistung, da musste eine Reaktion kommen und das hat die Mannschaft geschafft. Ich fand, wir hatten eine gute Halbzeit und sind auch verdient in Führung gegangen. Die frühen Wechsel haben aber dann ein wenig dafür gesorgt, dass wir aus dem Takt gekommen sind. Hansa hatte dann mehr Ballbesitz und hat Druck entwickelt. Ich denke, wenn man das Spiel unter dem Strich bewertet, ist der Punkt für beide Mannschaften in Ordnung."


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