5. Spieltag; SSV Jahn Regensburg - FC Hansa Rostock (Stimmen zum Spiel)

Nach einer absolut verrückten zweiten Halbzeit mit sieben Toren trennten sich der SSV Jahn Regensburg und der FC Hansa Rostock 4:4 Unentschieden. Allerdings war klar, dass nach einem solchen Ergebnis, beide Trainer nicht unbedingt zufrieden waren.

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Peter Vollmann, der Chefcoach des FC Hansa Rostock, erklärte nach dem Spiel: "Ich denke, die Formulierung "turbulent" trifft dieses Spiel recht gut. Ich glaube, in dem Spiel war Alles drin. Wir haben sehr gut angefangen und haben, wenn man es seriös sagen will, 30 Minuten auch ein richtig gutes Spiel gemacht. Dann hat sich das Spiel ein bisschen gewendet und hat sich neutralisiert. Wir sind mit dem 1:0 in die Pause gegangen und ich finde, dass war auch in Ordnung. Nach dem Seitenwechsel hat sich das Spiel dann gedreht, Regensburg ist sehr gut raus gekommen und hat immer auch zum Gegenschlag ausgeholt, so dass die Partie dann eigentlich auch beim Stand von 4:2 entschieden war. Wir haben gerade darüber gesprochen, dass zwei Tore gar nichts sind und dass es im Fußball sehr schnell gehen kann. Aber wie gesagt, Regensburg hat in der zweiten Halbzeit genau unsere Schwächen erkannt und da rein gespielt. Dann haben sie dazu auch noch ihre Chancen genutzt, aber das haben wir zum Glück auch geschafft, sonst wäre es nicht 4:4 ausgegangen. Wir haben dann auch die Möglichkeiten, die uns letztendlich geboten wurden, genutzt. Ich kann auch nicht sagen, ob das Ergebnis gerecht ist. Dieses 4:4 ist allerdings ein Ergebnis, mit dem keiner zufrieden ist. Wir müssen vielleicht zufrieden sein, da wir 4:2 hinten waren und haben dann noch den Ausgleich geschafft. Das ist vielleicht als Auswärtsteam ein bisschen besser, als sich der Kollege gewünscht hat. In diesem Spiel war Alles drin, Kampf und Tore. Ein 4:4 nach dem Rückstand in Regensburg ist dann doch auch ok."

Alexander Schmidt, der Trainer des SSV Jahn Regensburg, war insgesamt wenig begeistert. "Als Trainer ist es natürlich grausam, wenn ich zehn Minuten vor Schluss mit 4:2 führe und spiele am Ende dann noch 4:4. Da müssen wir uns natürlich im gesamten Defensivverhalten verbessern. Es kann einfach nicht sein, dass wir so leichte Gegentore bekommen. Es war jetzt nicht so, dass jedes Tor perfekt heraus gespielt war. Für mich als Trainer von außen, entstand das Gefühl, dass die Tore durch Unzulänglichkeiten unsererseits entstanden sind. Es kann nicht sein, dass wir vier Tore bekommen, wenn wir schon in Dortmund fünf Dinger eingeschenkt bekommen haben. Wir müssen überlegen, wie wir das in den Griff bekommen. Wir müssen den Ausfall von Sebastian Nachreiner einfach besser kompensieren und müssen schnellstens die individuellen Fehler abstellen. Nach vorne war es phasenweise natürlich ganz ordentlich. Wir sind rangekommen und haben das Spiel gedreht, aber trotzdem, vier Gegentore und nach einer Zwei-Tore-Führung zehn Minuten vor Schluss nicht als Sieger vom Platz zu gehen, geht einfach nicht."

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