38. Spieltag; SC Preußen Münster - SV Babelsberg 03

Durch die schwache Ausbeute aus der jüngsten Vergangenheit haben die Münsteraner ihre gute Ausgangslage verloren und haben nur noch eine Minimalchance, den Relegationsplatz zum Aufstieg zu erreichen. Für Babelsberg ist die Partie nicht weniger wichtig. Für die Filmstädter geht es um den Klassenerhalt.

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Der SC Preußen Münster hat eine durchweg gute Saison gespielt. Doch nach den jüngsten Misserfolgen in der Liga und dem Ausscheiden aus dem Verbandspokal droht die laufende Spielzeit ein tristes Ende zu finden.

Die Mannschaft von Pavel Dotchev muss nicht nur gegen den SV Babelsberg 03 gewinnen, sondern auch noch auf Patzer von Heidenheim und Osnabrück hoffen. Doch unter der Woche setzte es einen bitteren Tiefschlag. Gegen den SC Wiedenbrück folgte das Aus im Pokal. Es herrscht Stille um den sonst so stimmungsgeladenen Verein.

Einzig einige kritische Stimmen gegen den sonst so unantastbaren Coach des SCP, Pavel Dotchev, wurden laut. Doch von Seiten des Vereins genießt noch vollstes Vertrauen der Offiziellen. Präsident Dr. Marco de Angelis antwortete auf die Trainerfrage: „Diese Frage wird in einer außergewöhnlichen Situation gestellt. Es gibt zwei Aspekte. Der eine ist geprägt von 69 Punkten und hervorragendem Fußball. Der andere zeichnet eine desaströse Entwicklung in den letzten vier Spielen.“

Doch wenn man die Statistik des Coaches betrachtet, kann man diesem nichts vorwerfen. In 55 Spielen holte er 91 Punkte, warf den SV Werder Bremen aus dem DFB-Pokal. Er bescherte den Adlerträgern in der letzten Saison den Klassenerhalt und die Zuschauerzahlen sind auch hoch. Doch die Negativserie von gerade einmal einem Punkt aus den letzten drei Spielen warf Fragen auf. Der Kader für die kommende Saison steht so gut wie komplett. Muss sich die Mannschaft noch verstärken? Schafft es der Trainer, die Mannschaft aus der Depression zu holen?

Doch der Deutsch-Bulgare kann die Diskussion um seine Person nur belächeln. „Ich weiß, was für eine Arbeit ich hier leiste. Ich stehe vor dieser Mannschaft, wenn es gut läuft, und auch, wenn es schlecht läuft“, erklärte er. Und der Wille seiner Jungs sei ungebrochen. „Niemand ist enttäuschter als die Spieler selbst, glauben Sie mir das. Und ich weiß auch eines – der Aufstieg ist nur verschoben.“

Ganz andere Probleme hingegen haben die Filmstädter aus Babelsberg. Nach der 0:4 Pleite gegen den SV Wacker Burghausen vor heimischen Publikum sieht es mit dem Klassenerhalt schwierig aus. „Wir müssen am Samstag in Münster gewinnen, Dortmund II darf beim VfB Stuttgart II nicht über ein Remis hinauskommen“, rechnet Angreifer Markus Müller. „Ich habe schon größere Fußballwunder gesehen.“

Auch Almedin Civa, der seit 5 Wochen als sportlicher Leiter beim SVB aktiv ist, ist noch voller Hoffnung. „Nach der Niederlage gegen Burghausen war ich sehr enttäuscht. Ich bin nachts aufgewacht und habe mir den Videotext angeschaut und gegrübelt. Schließlich habe ich mich gefragt: Warum sollten wir Münster nicht packen?“

Und auch sein Team will die Klasse halten. Seitdem Civa die Regie übernommen hatte, gab es kaum Grund unzufrieden zu sein. „Ich habe nur eine Trainingseinheit und das Burghausen-Spiel zu bemängeln. Die Jungs haben mitgezogen, sind disziplinierter aufgetreten, es herrschte ein respektvoller Umgang.“

Aber es bleibt dabei, in Potsdam ist man auf Schützenhilfe angewiesen. „Wir können nur die 90 Minuten in Münster beeinflussen“, erklärt Müller. „Wenn wir absteigen sollten, hat es nicht an den Spielen gegen Burghausen und in Münster gelegen. Wir haben in beiden Halbserien den Start verschlafen, zu Beginn des Jahres aus sechs Spielen nur einen Zähler geholt."

„In dieser Saison ist sehr viel schiefgelaufen“, sagt Civa. Auch das Theater um den Verein herum war groß. Und allem Anschein nach haben auch bereits einige Spieler mit dem Verein abgeschlossen. „Ich würde denen ja gern mal richtig die Meinung geigen, doch ich muss mich als Verantwortlicher zurückhalten.“

Keiner weiß, wie es nach dem Samstag weitergeht. „Es gibt einen Plan für die 3. Liga und einen für die Regionalliga. Doch die Pläne sind alle nicht ausgereift“, räumt Civa ein.

Personell können die Übungsleiter beider Teams nahezu aus dem vollen schöpfen außer den bekannten Ausfällen.

Das Schicksalsspiel im Preußenstadion zu Münster findet am kommenden Samstag, den 18. Mai 2013 um 13.30 Uhr statt.


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