38. Spieltag; 1. FC Heidenheim - Offenbacher Kickers (Stimmen zum Spiel)

Der 1. FC Heidenheim kam nicht über ein 0:0 gegen die Offenbacher Kickers hinaus und verpassten damit, es aus eigener Kraft in die Relegationsspiele zu schaffen. Dementsprechend groß war die Enttäuschung bei der Mannschaft, den Fans und den Verantwortlichen.

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38. Spieltag; 1. FC Heidenheim - Offenbacher Kickers (Stimmen zum Spiel)
Foto: dfb.de
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FCH-Cheftrainer Frank Schmidt war die Enttäuschung über den verpassten Aufstieg doch deutlich anzumerken. "Ich habe mich nicht darauf vorbereitet, ein Saisonfazit ziehen zu müssen. Wir wollten alle, dass es noch weiter geht. Wir hatten die Chance aus eigener Kraft den dritten Platz fix zu machen und in die Relegation zu gehen. Aber, wenn es dann in einem Spiel nicht so läuft wie man sich das vorstellt, dann braucht man einen Plan B. Wenn der auch nicht greift, braucht man Plan C und irgendwann geht das soweit, dass man ein Stück weit verkrampft, alles schwer fällt und sich kaum noch klare Torchancen erarbeitet. Professionell, wie der Gegner gegen uns heute aufgetreten ist. Wenn man bedenkt, dass sie 30 Punkte weniger wie wir haben, sieht man, was meine Mannschaft in dieser Saison geleistet hat. In der Kabine war es mausetot. Da gab es hängende Köpfe. Am meisten Leid tun mir die Spieler, weil sie als Mannschaft hervorragend zusammengearbeitet haben. Sie sind sensationell miteinander umgegangen. Das zeichnet eine Mannschaft letztendlich aus, wenn sie häufiger zusammen sind, als mit ihren Familien. Es ist unheimlich bitter, dass man dieses Ziel - das zum Greifen nahe war - nicht fassen kann. Auf einmal ist die Saison beendet. Schade, dass wir es nicht geschafft haben über 90 Minuten ein gutes Spiel zu machen. Wir haben nicht in die Partie gefunden. Das sah alles sehr schwerfällig aus gegen einen Gegner, der es in der Defensive sehr sehr gut gemacht hat. Letztendlich ist es eine Enttäuschung, aber irgendwann musst die wieder aufstehen. 72 Punkte sind das beste Ergebnis, das wir je hatten. Dass dies nicht für Platz Drei reicht, spricht für die Konstanz der Konkurrenten. Glückwunsch nach Osnabrück! Wir müssen inne halten uns neu ausrichten, aber auch daran anknüpfen, was den Verein und die Mannschaft auszeichnet: Immer weiter zu gehen und den nächsten Schritt zu machen. Das wird uns gelingen. So bitter es ist, das gehört eben dazu."



OFC-Coach Rico Schmitt bedauerte den Gegner. "Mir fällt es schwer die richtigen Worte zu finden. Ich kann mich schon ein Stück weit in den Trainer, die Spieler und die Fans von Heidenheim hinein versetzen. Dort herrscht jetzt eine große Leere, weil man das ganz große Ziel nicht erreicht hat. Meine Mannschaft hat heute nochmals überragend gespielt. Hat gezeigt, was über die Monate hier gewachsen ist. Das hat sie heute hier abgerufen. Wir waren zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort für Heidenheim - so würde ich das bezeichnen. Man hat gespürt, wie die Heidenheimer Spieler den Rucksack zu tragen hatten, das Spiel unbedingt gewinnen zu müssen. Das hat man schon in den ein oder anderen Situationen gesehen. Sie haben eine brutale Offensive, sie haben die meisten Tore geschossen. All diese Dinge haben wir mit einer sensationellen Leistung abfedern können. So hart ist Fußball. Ich habe größten Respekt vor der Arbeit von meinem Kollegen Frank Schmidt. Was hier über die Jahre aufgebaut worden ist, das ist überragend."


FCH-Kapitän Marc Schnatterer fehlten ein wenig die Worte. "Es ist nicht leicht das Ganze in Worte zu fassen. Wenn man das Spiel insgesamt betrachtet, haben wir nicht das abgerufen, was wir wollten. In der zweiten Halbzeit haben wir dann Gas gegeben, waren nah dran und wollten den Ball unbedingt über die Linie drücken, aber die Offenbacher haben mit Mann und Maus verteidigt. Ich kann nur ein Kompliment an die Zuschauer aussprechen. Sie haben uns das ganze Jahr über toll nach vorne gepeitscht und unterstützt. Wir sind einfach total leer. Wir wollten unbedingt die zwei Spiele noch haben. Jetzt haben wir es leider nicht geschafft."

Quelle: www.

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