36. Spieltag; FC Energie Cottbus – Würzburger Kickers

Ein Spiel, in dem es für beide Mannschaften um sehr viel geht findet am Samstag Nachmittag in Cottbus statt. Während Energie noch dringend Punkte benötigt, um in der kommenden Saison weiterhin in der 3. Liga zu spielen, kämpft der Aufsteiger aus Würzburg noch um den Aufstiegsrelegationsplatz. Die Kickers haben die beste Ausgangsposition, um nach der Saison um den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu kämpfen. Drei Punkte Vorsprung sind es auf Großaspach. Cottbus hingegen konnte durch den Sieg am vergangenen Wochenende die Abstiegsränge verlassen, haben aber lediglich nur einen Punkt Vorsprung auf Bremen II und den SV Wehen Wiesbaden, allerdings haben die Lausitzer das deutlich schlechtere Torverhältnis.

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Pele Wollitz, der Cheftrainer des FC Energie Cottbus, war nicht unbedingt in Feierlaune, denn es steht noch viel Arbeit bevor. „Die Mannschaft hat sich zurück gemeldet und eine gute Reaktion gezeigt. Das ist nicht selbstverständlich, wenn man sechs Tage vorher so auf die Fresse bekommen hat und dann noch so viele Spieler ersetzen muss ! Wir haben noch zwei Heimspiele und ein Auswärtsspiel. Wir können es schaffen. Aber dazu müssen wir uns weiter steigern. Stuttgart war ein erster, kleiner Schritt. Mehr nicht!“

Im letzten Heimspiel wusste die Truppe von Wollitz noch nicht zu überzeugen. Es gab zum Debüt des neuen Trainers eine herbe Pleite. Allerdings weiß der Coach, was sich ändern muss. Wir müssen alle Sinne schärfen, die Antennen ausfahren. Es gilt, wachsam und gewappnet zu sein. Ballerwartung, Antizipation, Fehler des Nebenmannes korrigieren - all das brauchen wir auch am Samstag. Alle in Bewegung, das wünschen wir uns und war gegen Großaspach nicht so!“.

Und Wollitz erwartet, dass die Truppe weiterhin so fleißig ist, wie gegen den VfB Stuttgart II, als insgesamt 119 Kilometer an Laufleistung absolviert wurden. „Das müssen wir auch erwarten im Abstiegskampf! Natürlich bin ich ein Verfechter von offensivem Fußball. Aber um den einzustudieren braucht es eine gewisse Zeit. Die haben wir nicht, ebenso wenig die nötigen Automatismen. Deshalb wäre es fahrlässig, im Hurrastil nach vorn zu rennen. Wir müssen auch diesmal kompakt sein, die Abstände klein halten, über die Null und gewonnene Zweikämpfe Rückenwind bekommen und dann nach vorn spielen!", so die Marschroute des Coaches. "Wir müssen uns den Gegebenheiten und der Tabelle anpassen, auch in unserer Spielweise!"

Bernd Hollerbach, der Coach des FWK, war nach dem Sieg gegen Hansa Rostock durchaus zufrieden: „Es ist das eingetroffen, was ich zuvor gesagt habe, denn Rostock hat in der ersten Viertelstunde sehr viel Selbstvertrauen gehabt. Sie haben viele zweite Bälle gewonnen und waren gefährlich. Nach 20 Minuten hatten wir es dann auch recht gut im Griff und waren bei den zweiten Bällen besser. Wir haben dann guten Fußball bis zur Halbzeit gespielt und verdient zwei Tore gemacht. Wir haben sogar noch die ein oder andere gute Chance liegen gelassen. In der zweiten Halbzeit wollten wir das Spiel kontrollieren, was mir aber nicht gefallen hat war, dass wir nicht mehr so nach vorne gespielt haben wie noch im ersten Durchgang und dann hat man gesehen, dass der Gegner eine gute Mannschaft hat und durch das Tor wurde es noch einmal spannend. Am Ende aber blieb es ein verdienter Sieg, weil meine Truppe als Einheit aufgetreten ist und im ersten Durchgang wirklich sehr guten Fußball gezeigt hat.“

Nun geht es nach Cottbus, wo man die nächsten drei Punkte einfahren möchte. Allerdings ist jedem klar, dass die Lausitzer sicherlich kein Fallobst sind. „Cottbus will mit aller Macht im Profifußball bleiben. Es wird eine heiße Kiste!“, erwartet Hollerbach ein mehr als hartes Stück Arbeit.

Das Hinspiel will Hollerbach nicht als Maßstab nehmen, denn zu Vieles habe sich verändert. „Es wird eine andere Mannschaft als im Hinspiel auf dem Platz stehen. Die Cottbuser sind schwer einzuschätzen. Claus-Dieter Wollitz hat die Mannschaft radikal verändert und der Erfolg in Stuttgart gibt ihm Recht!“, sagte Hollerbach vor der Abreise in die Lausitz.

Personell kann Hollerbach weitgehend auf den gesamten Kader zurück greifen und keine Verletzungssorgen zu beklagen.

Pele Wollitz hingegen muss weiter auf Rene Renno, Sven Michel und Patrick Breitkreuz verzichten. Allerdings kehren Möhrle nach abgesessener Sperre, Schorch und Cretu nach muskulären Problemen wieder zurück.

Anpfiff im Cottbuser Stadion der Freundschaft ist am kommenden Samstag, den 30. April 2016, um 14 Uhr.

Alle Informationen zu dem Spiel aufrufen

Bisherige Aufeinandertreffen in der 3. Liga seit Saison 2010/11

09.02.2019 14:00 Uhr Energie Cottbus - Würzburger Kickers 1 - 2 (0:1)
12.08.2018 14:00 Uhr Würzburger Kickers - Energie Cottbus 3 - 1 (2:0)
30.04.2016 14:00 Uhr Energie Cottbus - Würzburger Kickers 1 - 2 (1:0)
21.11.2015 14:00 Uhr Würzburger Kickers - Energie Cottbus 2 - 2 (0:1)

Vergleich der Mannschaften

Energie Cottbus
Punkte: 38
Siege: 8
Unentschieden: 14
Niederlagen: 13
Tore: 28
Gegentore: 47
Würzburger Kickers
Punkte: 57
Siege: 14
Unentschieden: 15
Niederlagen: 6
Tore: 39
Gegentore: 23


Weitere Statistiken finden Sie in den News, Vereinsinfos und Statistik-Bereichen auf unserer Homepage.

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