36. Spieltag; 1. FC Saarbrücken - SV Wacker Burghausen (Stimmen zum Spiel)

Der 1. FC Saarbrücken und der SV Wacker Burghausen sind seit dem Wochenende endgültig abgestiegen. Unterhachings Sieg stürzte Burghausen bereits in die Viertklassigkeit, am Samstag folgte Saarbrücken, da diese gegen Burghausen nur 1:1 spielten. Dementsprechend bedrückt war die Stimmung auf beiden Seiten.

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36. Spieltag; 1. FC Saarbrücken - SV Wacker Burghausen (Stimmen zum Spiel)
Foto: Foto Butzhammer
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„Aufgrund des Sieges von Unterhaching waren es schwierige Grundvoraussetzungen, sowohl für uns als auch für Burghausen! Wir haben natürlich versucht, alle Spieler zu überzeugen, dass bis zum Schluss gekämpft werden muss, um die minimale Chance aufrecht zu erhalten. Man kann aber nicht in die Köpfe der Spieler reinschauen, nur versuchen, es ins Positive zu lenken. Es war aber erkennbar, dass zwei, drei Spieler dabei waren, die in dieser Situation einfach mit Versagensängsten zu kämpfen hatten, nicht so befreit aufspielen konnten, wie wir es uns vorgenommen hatten, einfach den Spaß am Fußball in dem Spiel selber zu finden! Das ist nicht in unserer Spielphilosophie verankert. Aber letztendlich kann man das auch nicht mehr verhindern und entgegenwirken, weil einfach das Zweikampfverhalten nicht dementsprechend war, um die Bälle nach vorne zu treiben. Das ging in der Entstehung zu einfach. Einerseits hätten zwei Mann den Schuss blocken müssen und dazu haben wir zu früh das Zentrum aufgemacht und den Schützen überhaupt in diese Position gelassen. Da sind mehrere Faktoren zusammengekommen! Wir haben uns in der Halbzeit ganz klar vorgenommen, das zu beenden, das zu stoppen und jetzt einfach das, was wir uns zu Beginn des Spiels vorgenommen hatten, umzusetzen. Das hat die Mannschaft sehr gut gemacht, sie hat sich von dem Umfeld nicht beeinflussen lassen, ihr Spiel gespielt, war wesentlich selbstbewusster, hat mehr Bälle gefordert und besser ins Spiel gefunden. Auch der Platzverweis hat uns nicht zurückgeworfen, sondern noch mehr motiviert, noch mehr zu tun, um zu beweisen, dass die Mannschaft will! Wir hatten noch klare Torchancen, leider haben wir sie nicht verwertet. Trotzdem bin ich stolz, wie meine Mannschaft in der zweiten Halbzeit trotz des Rückstandes aufgetreten ist, an sich geglaubt hat und das Unentschieden herausgeholt hat. Genau so, wie wir in der zweiten Halbzeit aufgetreten sind, wollen wir auch das kommende Spiel angehen!“, so Saarbrückens Trainer Fuat Kilic.

"Ich denke, dass das jetzt überwiegen die Aufgabe vom Hauptverein ist. Das ist unser Hauptgesellschafter. Sie haben mir mitgeteilt, dass die Planung der Regionalliga wieder im Verein liegt, somit denke ich, dass im Hintergrund bereits wieder die Planungen und Gespräche laufen.", erklärte Burghausens Noch-Geschäftsführer Florian Hahn die prekäre Situation. "Ob sich die GmbH auflöst, entzieht sich meiner Kenntniß, aber es wird wieder Alles vom Vorstand des Vereins gelenkt. Es sieht allerdings danach aus, dass wir uns komplett aus dem Profifußball verabschieden, in den Breitensport wechseln und wieder sehr amateurhafte Strukturen haben werden."

Uwe Wolf, der Trainer Burghausens, der sonst so positiv eingestellt war, hegt ebenfalls Zweifel. "Ich habe die Befürchtung, dass die Lichter in Burghausen ausgehen, wenn man den Fußball wieder eingliedern möchte. Ich sage immer, Fußball kann nur Leben, wenn man ihn als alleinige Abteilung sieht, denn nur so kannst du auch Leistungssport betreiben. Ihn als Breitensport zu betreiben, ist auch kein schlechter Weg, aber das sollte man auch einmal in die Öffentlichkeit kommunizieren."

Bilder vom Spiel hier


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