32. Spieltag; Stimmen zum Spiel SC Preußen Münster - 1. FC Saarbrücken

Es war mit Sicherheit das kurioseste Spiel des 32. Spieltages. Nach einer 3:0 Führung stand mit Münster der Sieger eigentlich schon fest, doch am Ende stand es 3:3 und die Mannschaft von Pavel Dotchev muss diesen Rückschlag erst einmal verdauen.

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32. Spieltag; Stimmen zum Spiel SC Preußen Münster - 1. FC Saarbrücken
Foto: dfb.de
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Pavel Dotchev, der Trainer des SCP, blickt trotz der "gefühlen Niederlage" optimistisch nach vorne. "Leider sind wir für unseren Aufwand nicht belohnt worden. Nach dem 3:0 denkt man, jetzt läuft alles von allein. Doch wenn man zurückblickt, hatten wir schon zwei, drei Spiele, bei denen nach einer klaren Führung das Spiel nicht kontrolliert werden konnte. Und auch heute ging es trotz des deutlichen Ergebnisses hin und her. Auch die offensiven Spieler müssen bei einem 3:0 oder 3:1 in der Lage sein, die Bälle zu halten und weiter zu verteilen. Dass wir am Ende drei Tore bekommen haben, ist sehr bitter und eine gefühlte Niederlage. So etwas darf uns nicht noch einmal passieren. Ich bin mir aber sicher, dass wir stark genug sind, auch so eine Situation wegzustecken."

Jürgen Luginger, der Trainer 1. FC Saarbrücken, war glücklich, zumindest über die Leistung nach den ersten 60 Minuten. "Am liebsten würde ich mit meiner Analyse erst in der 60. Minute beginnen. Vorher waren wir im Prinzip gar nicht im Spiel. Bis dahin hat man auch die Qualität von Münster gesehen. Was uns auszeichnet, ist, dass wir nie aufgeben. Die Preußen haben – zum Glück für uns - vergessen, den Sack zuzumachen. Und klar, wir sind glücklich, dass wir noch einen Punkt geholt haben. Man darf schließlich nicht vergessen, dass wir heute einige Ausfälle hatten. Für Münster ist noch immer alles drin im Aufstiegsrennen."

Dominik Schmidt war nach seinem Startelfdebüt fassungslos. "Wir haben nach dem 3:0 aufgehört, Fußball zu spielen. Plötzlich hatten wir viel zu viele Ballverluste. Das ist einfach unerklärlich…"

Jens Truckenbrod war ebenso sprachlos. "Mir fehlen echt die Worte. Heute hätten wir einen Riesenschritt machen können. Stattdessen ist das hier wie eine gefühlte Niederlage, weil wir Saarbrücken 60 Minuten lang total im Griff hatten."

Manuel Stiefler, der zweifache Torschütze des 1. FC Saarbrücken, betonte, dass ein Spiel eben 90 Minuten dauert. "Nach dem 3:0 waren wir eigentlich tot. Aber sieht wieder einmal, dass man nie aufgeben darf. Das 3:3 ist am Ende natürlich auch ein bisschen glücklich, da wir uns das Spiel eigentlich schon selbst kaputt gemacht haben."


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