32. Spieltag; Hallescher FC - SV Wacker Burghausen

Der Hallesche FC ist eines der besten Teams der 3. Liga im Jahr 2013 und konnte sich mit 16 Punkten aus 8 Spielen aus der Abstiegszone heraus katapultieren. Ein Grund dafür sind sicherlich auch die Neuzugänge, die voll eingeschlagen haben. Nun gastiert mit Wacker Burghausen eine Mannschaft beim Aufsteiger, die ein wenig die Wundertüte der 3. Liga ist.

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Am Mittwoch musste der Überflieger aus Halle aber einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Gegen die Remiskönige aus Wiesbaden erlitt die Mannschaft von Cheftrainer Sven Köhler eine 0:2 Pleite. Das Fazit nach der Partie fiel relativ kurz aus. "Diese Niederlage geht in der Höhe absolut in Ordnung. Wir haben heute gegen eine Wiesbadener Mannschaft gespielt, die uns in allen Bereichen, die im Fußball wichtig sind, überlegen war.", erklärte Köhler auf der Pressekonferenz nach der Niederlage im Nachholspiel gegen den SVWW.

Gegen den SV Wacker Burghausen will man allerdings nun wieder zu gewohnter Stärke zurück finden. und die 40-Punkte-Marke knacken. "Wir hoffen, dass wir am kommenden Wochenende an die Leistung anknüpfen, die wir vor der Niederlage in Wehen gezeigt haben.", erklärte Köhler dann vor der Partie, in der sich der HFC für die 0:2 Hinspielpleite rächen will. "Das Hinspiel war nicht unbedingt auf Drittliganiveau. Es hatte lange so ausgesehen, als würde es 0:0 ausgehen. Wir haben es dann mit 2:0 verloren und würden uns hier natürlich dafür gerne revanchieren.", so Köhler weiter.

Doch der Gegner aus Burghausen ist nun auch nicht zu unterschätzen, auch wenn der Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft, Youssef Mokhtari, ausfallen wird. "Mokhtari ist ein Spieler mit großer individueller Klasse, der auch mal ein Spiel alleine entscheiden kann. Doch ich glaube, die Mannschaft aus Burghausen wird alles daran setzen, seinen Ausfall zu kompensieren. Das ist dann immer die Chance für einen, in die Bresche zu springen.", gab der HFC-Trainer dazu zu Protokoll.

"Uns erwartet ein kampfstarker Gegner, der gut verteidigt und auch sehr gefährlich bei Standardsituationen ist. Doch trotzdem glaube ich, dass wir mit einer Leistung, wie wir sie beim letzten Heimspiel gegen Rostock abgeliefert haben, gewinnen können.", sagte der Fußballlehrer abschließend hinsichtlich der Partie am Samstag.

Für den SV Wacker Burghausen gilt es nun, nach der im Großen und Ganzen erfolgreich absolvierten englischen Heimspielwoche, auch auswärts weiter konsequent zu punkten. Der Erdgas-Sportpark in Halle ist dabei Neuland für die Salzachstädter.

Unter der Woche konnte die Mannschaft von Georgi Donkov weiter Selbstvertrauen tanken und im Verbandspokal mit einem 2:0 Sieg beim Würzburger FV ins Halbfinale vorrücken. Danach begann allerdings bei den Schwarz-Weißen sofort wieder der Ligaalltag mit der Vorbereitung auf das kommende Spiel gegen den Halleschen FC. Diese Partie ist dann die Fünfte innerhalb 14 Tagen, weshalb auch die Trainingseinheiten eher auf Regeneration ausgerichtet waren.

Dabei will die Mannschaft die Belastung nicht als Ausrede benutzen. „Dass es bei dem einen oder anderen zwickt, ist ganz normal und war auch so zu erwarten“, schildert Florian Hahn, Geschäftsführer der Wacker Burghausen Fußball GmbH. „Umso mehr ist nun der Kopf gefragt. Will man als Spieler den Erfolg unbedingt, dann blendet man alles andere aus. Unser Team ist keine Mannschaft, die die Köpfe hängen lässt. Die nötige Moral und den absoluten Kampfgeist haben sie schon mehrfach unter Beweis gestellt.“

Allerdings fiel nach dem 2:0 Sieg gegen Aachen dann wieder einmal auf, wo bei Burghausen das große Problem liegt. Der Grund, warum die Mannschaft nicht in der Tabelle weiter oben steht. Konnte man nach der Partie gegen die Offenbacher Kickers noch die mangelnde Torgefahr auf die nahezu unmöglichen Bedingungen in der Wacker Arena abwälzen, so war spätestens gegen Erfurt klar, dass Burghausen in der Offensive viel zu harmlos agiert.

Ein Grund dafür ist sicherlich der Ausfall von Spielgestalter Mokhtari, der auf Grund einer Blinddarmoperation bis zum Ende der Saison ausfallen wird. Neben ihm, der definitiv gegen den Halleschen FC fehlen wird, sind auch Ahmet Kulabas, Heiko Schwartz und Alexander Eberlein noch fraglich.

Auf Seiten des Halleschen FC hat sich im Vergleich zum Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden am Mittwoch personell nichts verändert. Pierre Becken befindet sich in der Reha nach seinem Mittelfußbruch. Ebenso ist es bei Patrick Mouaya, der sich vor einiger Zeit das Schienbein gebrochen hatte. Hinzu kommen noch zwei Ausfälle. Toni Lindenhahn (Knöchelverletzung) und Jürgen Rittenauer (Pfeiffer-Drüsenfieber) werden ebenfalls nicht gegen die Oberbayern auflaufen.

Anpfiff der Partie im Hallenser Erdgas-Sportpark ist am kommenden Samstag, den 06. April 2013 um 14.00 Uhr.

Quelle: www.


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