31. Spieltag; Stuttgarter Kickers - Borussia Dortmund II (Stimmen zum Spiel)

Die Schlinge um den Hals der Zweitbesetzung des Bundesligisten aus Dortmund wird immer enger. Nach der Niederlage gegen die Stuttgarter Kickers stehen die kleinen Borussen auf dem vorletzten Tabellenplatz und haben sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Gegen die Degerlocher, die durch den 2:0 Erfolg den dritten Platz in der Tabelle erobert haben, hatten die Dortmunder viele Chancen, nutzten sogar Eine davon, wurden aber letztendlich zurück gepfiffen und bekamen zwei Gegentreffer, die die 0:2 Niederlage besiegelten.

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31. Spieltag; Stuttgarter Kickers - Borussia Dortmund II (Stimmen zum Spiel)
Foto: Patrick Franck
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Manuel Fischer, der Angreifer der Kickers, war glücklich über den Sieg seiner Mannschaft. "Der Elfmeter hat uns heute natürlich in die Karten gespielt. Wir müssen aber dann trotzdem dran bleiben. Kurz vor Schluss haben wir dann das 2:0 gemacht und den Sieg gesichert, es war also ein guter Spieltag. Es war heute ein wichtiger Schritt für uns als Mannschaft. Jetzt geht es gegen Rostock. Das wird eine Hausnummer, aber wir fahren guter Dinge dort hin."

Sandrino Braun, der Defensivakteur, bestätigte, dass es ein harter Kampf war. "Dortmund hat uns Alles abverlangt. Wir haben aber gut dagegen gehalten und meiner Meinung nach zurecht gewonnen. Die haben aber richtig gute Spieler dabei. Dann war mit Kevin Großkreutz noch ein Weltmeister auf dem Platz und das erhöht die Qualität natürlich auch noch einmal. Aber ich bin stolz auf die Mannschaft und glücklich über den Sieg. Ich muss jetzt noch in den Kernspint, es scheint aber, dass es ein Muskelfaserriss ist, also es sieht nicht so gut für mich aus."

David Wagner, der Coach der Dortmunder U 23: "Als erstes Mal Glückwunsch an den Gegner zum Sieg. Das war ein verdienter Sieg, aber ich bin absolut einverstanden mit der Leistung, die meine Mannschaft abgeliefert hat. Wir haben ein sehr gutes Fußballspiel gemacht, technisch sehr sauber und es gab für ein Spiel gegen die Stuttgarter Kickers unfassbar viele hochkarätige Chancen, die wir nicht genutzt haben. Das ist das, was wir uns ankreiden müssen. Ich komme trotzdem nicht drumherum, ich will nicht als schlechter Verlierer dastehen, aber ich muss sagen, heute hat für mich der Schiedsrichter zwei spielentscheidende Szenen gegen uns gepfiffen. Zum einen beim Tor, ich habe es mir noch einmal angesehen und sah überhaupt keine Bedrängung des Torhüters und die Andere war, als Kevin Großkreutz hervorragend den Ball antickt und am Gegner vorbei läuft und das dann eine Notbremse ist, lasse ich mal dahin gestellt, aber zumindest ein Foulspiel, aber nicht einmal das haben wir bekommen. Das sind spielbeeinflussende Szenen, denn wenn wir in Führung gehen oder in Überzahl spielen, aber naja. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, dass wir die Chancen nicht gemacht haben. Wir müssen das jetzt akzeptieren und weiter gehts."


Horst Steffen, der Mann an der Seitenlinie der Stuttgarter Kickers: "Die erste Viertelstunde fand ich noch ganz in Ordnung. Es gab Situationen, bei denen ich dachte, wenn wir in Führung gehen kann das Spiel für uns hier laufen. Dann kam aber Dortmund an die Reihe und hat eine Menge Situationen gehabt, die gefährlich für uns waren. Wir hatten große Schwierigkeiten. Wir hatten die Glücksmomente dieses Mal auf unserer Seite. Ich weiß nicht, was bei dem Eckball passiert ist, dazu kann ich Nichts sagen, aber wenn wir in dieser Situation in Rückstand geraten, wird es schwer für uns. So haben wir uns den Sieg hart erkämpft. Leider kostete er uns zwei Verletzte, die beiden Jungs werden wohl länger ausfallen. Das ist sehr schade, denn wir brauchen jeden Mann. Gerade nach dem 1:0 haben wir das Spiel dann besser im Griff gehabt und konnten Dortmund ein wenig bremsen. Dann haben wir einen wundervollen Konter gefahren, der für mich eine Erlösung war, denn mit dem 2:0 kurz vor Schluss wird der Sieg am Ende für uns da stehen. Wir haben viel investiert und gekämpft, haben aber nicht so sauber gespielt wie in den letzten Spielen."


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