30. Spieltag; Rot-Weiß Erfurt - Karlsruher SC

Der Karlsruher SC drängt auf Wiedergutmachung. Nur vier Tage nach der 1:2 Niederlage in Unterhaching, die die 20 Spiele andauernde Erfolgsserie beendete, fordert Markus Kauczinski einen Sieg gegen Rot-Weiß Erfurt. Die haben allerdings am vergangenen Wochenende in Unterzahl bei den Stuttgarter Kickers einen 1:0 Sieg eingefahren und werden mit breiter Brust auftreten.

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Auf die Partie gegen den KSC blickt man in Erfurt allgemein mit Vorfreude voraus. Es ist ein Spiel, in welchem man nichts verlieren kann und der Gegner brachte sich durch die Niederlage am Wochenende selbst unter Druck. "Das ist eine schöne Aufgabe für uns. Karlsruhe verfügt über viele gestandene Zweitliga-Profis und ein sehr gutes Offensivtrio", sagte Trainer Alois Schwartz, der mögliche Zähler als "Bonuspunkte" betitelte.

Einige Spieler von RWE stehen nach wie vor mit Dirk Orlishausen, dem Schlussmann des Karlsruher SC und Ex-Spieler Erfurts, in Verbindung. "Ich denke nicht, dass er es mir krumm nehmen würde, wenn ich gegen ihn treffe", sagte Thomas Ströhl.

Neben Dirk Orlishausen steht mit Silvano Varnhagen ein weiterer Thüringer im Aufgebot des Aufstiegsaspiranten. Dieser wechselte erst im letzten Jahr, nachdem die Junioren Erfurts aus der Bundesliga abgestiegen waren, zu den Badenern. Varnhagen wurde sogar in Erfurt geboren.

Markus Kauczinski, der Cheftrainer des Karlsruher SC, erwartet, dass seine Mannschaft voll konzentriert ist. „Die Jungs haben verstanden, dass es absolute Konzentration braucht, um jeden Gegner zu schlagen.“

Im Hinblick auf den kommenden Gegner ist dem Erfolgscoach klar: „Sie werden um jeden Meter Boden kämpfen.“

Personell wird "Kaucze" die ein oder andere Veränderung vornehmen müssen. Steffen Haas leidet an Rückenproblemen, die durch eine kaputte Gelenkkapsel im Lendenwirbelbereich entstehen. Dominic Peitz wird voraussichtlich mit Kai Schwertfeger in Erfurt die Doppel-Sechs bilden. Außerdem muss der Übungsleiter auf seinen Star, den künftigen Hamburger Hakan Calhanoglu verzichten. Dieser kämpft bereits seit einiger Zeit mit Oberschenkelproblemen. Erste Alternative ist auf der linken Außenbahn Gaétan Krebs. Weiterhin fehlen auch Manuel Bölster, Sebastian Schiek und Danny Blum, der nach seiner Mandelentzündung erst wieder ins Lauftraining eingestiegen ist und den Trainingsrückstand aufholen muss.

Auf Erfurter Seite wird Alois Schwartz weiterhin rotieren müssen. Joan Oumari und Aykut Öztürk fehlen gesperrt und Dominick Drexler ist noch nicht wieder zu Hundert Prozent fit. Marco Engelhardt dürfte wieder in die Mannschaft rücken und auch Mario Fillinger, der in jüngster Vergangenheit immer wieder eingewechselt wurde, darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf machen. Auch Marius Strangl bildet eine Option.

Aufstiegshoffnung gegen Abstiegskampf dürfte das Motto für die Begegnung sein, die am kommenden Mittwochen, den 10. April 2013 um 19 Uhr im Erfurter Steigerwaldstadion angepfiffen wird.


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