26. Spieltag; Energie Cottbus - Jahn Regensburg

Durch den Sieg nach zwei Niederlagen zum Jahresauftakt gegen den SV Wehen Wiesbaden konnte der Zweitligaabsteiger aus Cottbus die Hoffnung auf den Aufstieg aufrecht erhalten, steht allerdings weiterhin unter Zugzwang. Gegen den SSV Jahn Regensburg, der sehr vielversprechend ins neue Jahr gestartet ist und eine hoffnungserweckende Aufholjagd abliefert, soll der nächste Sieg her, um weiter oben an zu greifen. Doch der Jahn konnte am vergangenen Wochenende den verstärkten Kader des VfB Stuttgart II mit 4:1 abschießen und ist wieder bis auf drei Punkte dran am rettenden Ufer.

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26. Spieltag; Energie Cottbus - Jahn Regensburg
Foto: Huebner/Severing
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Stefan Krämer war nach dem Sieg gegen den SV Wehen Wiesbaden sehr zufrieden, auch wenn er manche Dinge gerne besser gesehen hätte. "Es war natürlich für uns ein bisschen bitter, der frühe Rückstand, nachdem wir uns nach den beiden Niederlagen zuvor zum Auftakt des Jahres so viel vorgenommen hatten. Ich finde trotzdem, dass wir in der ersten Halbzeit die etwas aktivere Mannschaft waren ohne allerdings große Torchancen zu erspielen. Nach der Halbzeit ist es natürlich so, durch die rote Karte die ich nicht einschätzen kann, weil ich mich in genau dem Moment mit meinem Co-Trainer unterhalten hatte, so kann ich nicht sagen, ob sie gerechtfertigt war oder nicht, dass wir das Glück hatten, dass wir relativ schnell den Ausgleich gemacht hatten. Dann, mit dem einen Spieler mehr und dem Erfolgserlebnis im Rücken, waren wir in der Phase sehr gut und haben auch verdient das 2:1 gemacht. Ich muss allerdings der Mannschaft einen Vorwurf machen. Wir sind mit mehreren Kontermöglichkeiten sehr fahrlässig umgegangen. Wir hatten ja auch hintenraus zum Ende hin zwei Spieler mehr. Da hätte ich es mir gewünscht, dass wir es etwas ruhiger und souveräner runter spielen. Auf der anderen Seite muss ich der Mannschaft ein großes Kompliment machen. Wir hatten viele Spieler zu ersetzen und die Mannschaft ist trotzdem heute als Team aufgetreten und deswegen freut es mich sehr, dass meine Truppe heute belohnt worden ist."

Nun will man den Schwung aus dem ersten Saisonsieg in die Partie gegen den SV Wehen Wiesbaden mitnehmen, um dem SSV Jahn Regensburg die erste Saisonniederlage zu verpassen.

Nach dem Sieg gegen die Stuttgarter Nachwuchsakteure war Christian Brand voll des Lobes. "Wir sind eigentlich sehr gut ins Spiel gekommen und der Plan war, Stuttgart unter Druck zu setzen. Wir haben gewusst, das Stuttgart sehr gut ist, sie haben eine technisch sehr starke Mannschaft und sie spielen guten Fußball. Meine Jungs haben das sehr gut umgesetzt, haben früh gepresst und früh Druck gemacht. Das passte vom Pressingverhalten sehr oft, denn wir haben die richtige Mischung gefunden zwischen Pressing und organisiertem Verhalten. Das ist oft gar nicht so einfach. Stuttgart hat gegen Kiel schon sofort nach dem Gegentreffer reagiert und das ist ihnen heute wieder gelungen. Das wollten wir eigentlich unbedingt vermeiden, das haben wir aber leider nicht geschafft. Ich glaube, wir waren über 90 Minuten hinweg gesehen, das aktivere Team und ich glaube auch, dass wir die Mannschaft waren, die den Sieg mehr wollte. In der zweiten Halbzeit haben wir dann nochmal Kräfte freigelegt. Ein Kompliment auch, wenn man zu Hause einen Elfmeter verschießt, unter Druck steht und Tabellenletzter ist und trotzdem so weiter spielt, das ist schon eine gute Leistung. Ich kann zu den Elfmetern leider Nichts sagen, ich kann nicht sagen, ob Foul oder nicht. Das sieht man von unserer Position aus überhaupt nicht, aber wir sind in die Position gekommen, wo wir den Schiedsrichter gezwungen haben, etwas zu machen. Wir waren mit vielen Spielern in der Box, wir haben immer wieder gepresst und immer wieder Druck gemacht und genau dafür wurden wir belohnt. Ich glaube, letztendlich war der Sieg okay. Wir haben es nach dem 2:1 sehr clever gemacht. Wir haben den Gegner kommen lassen und die schnellen Konter gespielt. Der letzte Pass kam dann auch sauberer als noch in der ersten Halbzeit und so kommt so ein Ergebnis zu Stande und darüber bin ich sehr froh. Die Mannschaft ist total willig, schon die ganze Zeit. Sie arbeitet gut und sie möchte natürlich auch die Spiele für sich entscheiden. Fußball ist aber nicht so, dass man ein Spiel mal eben locker in 45 Minuten für sich entscheidet, das habe ich ihnen auch gesagt. In der Halbzeit gab es eine Stimmung bei der ich mir dachte, was ist hier denn los. Es war still und ich habe gefragt, ob wir jetzt aufhören zu spielen nur weil es jetzt 1:1 steht. Ich habe gesagt, wir brauchen Geduld und der Gegner ist gut und dass wir unsere Chancen bekommen werden. Wir haben richtig viel Power und richtig viel Kraft, daran haben wir auch in der Vorbereitung gearbeitet. Es ging dann ein Ruck durch die Mannschaft und dann hatte die Mannschaft auch die Geduld."

Doch vor dem Spiel gegen Energie Cottbus trat Christian Brand auf die Euphoriebremse. "Die Lage ist immer noch bedrohlich - wir sind weiterhin Tabellenletzter!", warnte der Jahntrainer, der auch um die Stärke des anstehenden Gegners weiß. "Energie Cottbus hat den Rückrunden-Start ein bisschen vermasselt, das macht sie gefährlich. Sie wollen oben dran bleiben. Eine kampfstarke Mannschaft mit guter Moral, das wird nicht einfach."

Außerdem nahm der Jahntrainer seine Mannschaft in die Pflicht, die Schwäche bei Standards ab zu stellen. "Alle drei Gegentore im neuen Jahr sind Resultate von Standardsituationen, da haben wir enormes Verbesserungspotential. Auch gegen Stuttgart hätte das schon böse ausgehen können! Es darf in Cottbus keine Sekunde geben, wo wir abwesend sind.". Trotzdem sieht er sich und seine Mannschafrt beim FCE nicht chancenlos. "Wenn wir so auftreten, wie in den letzten Spielen, dann haben wir eine Chance. Wir dürfen uns nicht hinten rein stellen und mauern, sondern müssen mutig nach vorne spielen und unsere Stärken ausnutzen, Schnelligkeit und Power!"

Personell gesehen kehrt Thomas Kurz in den Kader zurück. Dieser hat seine Sperre abgesessen. Allerdings fehlt Fabian Trettenbach mit Knieproblemen. Hannes Sigurdsson, Matthias Dürmeyer und Lukas Sinkiewicz sind, obwohl sie wieder ins Training einstiegen, noch keine Option. Sebastian Nachreiner und Oliver Hein befinden sich noch im Aufbautraining.

Auf Cottbuser Seite fehlen lediglich Fabian Pawela, Andy Hebler und Manuel Zeitz. Alle anderen Akteure sind fit. Sven Michel und Ronny Garbuschewski, die in Wiesbaden nicht mit von der Partie waren, kehren wieder in den Kader zurück.

Anpfiff im Cottbuser Stadion der Freundschaft ist am kommenden Samstag, den 21. Februar 2015, um 14 Uhr.


Alle Informationen zu dem Spiel aufrufen

Bisherige Aufeinandertreffen in der 3. Liga seit Saison 2010/11

21.02.2015 14:00 Uhr Energie Cottbus - Jahn Regensburg 4 - 1 (1:0)
30.08.2014 14:00 Uhr Jahn Regensburg - Energie Cottbus 1 - 1 (0:0)

Vergleich der Mannschaften

Energie Cottbus
Punkte: 40
Siege: 11
Unentschieden: 7
Niederlagen: 7
Tore: 28
Gegentore: 25
Jahn Regensburg
Punkte: 19
Siege: 5
Unentschieden: 4
Niederlagen: 16
Tore: 28
Gegentore: 46


Weitere Statistiken finden Sie in den News, Vereinsinfos und Statistik-Bereichen auf unserer Homepage.

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