23. Spieltag: FC Hansa Rostock - SC Preußen Münster

Die Enttäuschung über die letzten Ergebnisse vor der Winterpause, die das Ziel Aufstieg nahezu in unerreichbare Ferne geschoben haben, ist abgelegt und die Hansa richtet den Blick nach vorn. Münster hingegen könnte mit drei Punkten bei der Kogge der lachende Dritte sein, der aus dem Ergebnis des Spitzenspiels zwischen Osnabrück und Karlsruhe profitiert.

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Für Rostocks Trainer, Marc Fascher, ist ein Spiel gegen einen "alten Bekannten", obwohl die Preußen das erste Mal in der Rostocker DKB Arena gastieren. Fascher war selbst bis vor einem Jahr Cheftrainer der aufstiegsambitionierten Münsteraner. „Das ist ja noch nicht so lange her. Dadurch hat diese Ansetzung schon einen gewissen Charme. Aber es geht auch diesmal nur um drei Punkte.“

Auch Tommy Grupe kennt die Preußen in- und auswendig. Er wechselte erst kürzlich in der Wintertransferperiode von Münster zur Kogge. Dieser befand sich natürlich im regen Austausch mit Fascher. „Wir haben gemerkt, dass wir beide wussten, worüber wir reden.“

Fascher weiß auch ohne Zweifel, dass mit den Preußen ein richtig dicker Brocken zu bezwingen sein wird. „Bei den Münsteranern stimmt einfach die Mischung. Sie arbeiten sehr gut gegen den Ball, stehen hinten sicher und sind vorne sehr torgefährlich. Neben dem Karlsruger SC haben sie den besten Kader der 3. Liga – dass sie so weit oben in der Tabelle stehen, kommt für mich nicht überraschend!“

Doch trotz des in seinen Augen starken Gegners erwartet der Übungsleiter der Rostocker, dass sich seine Mannschaft steigert. „Durch unsere Neuzugänge haben wir jetzt wieder mehr Qualität auf dem Hof. Ich glaube, sie werden uns weiterhelfen und ich hoffe, dass wir eine stärkere Rückrunde spielen können.“ Wer allerdings auflaufen wird, gab der Trainer noch nicht bekannt, mit einer Ausnahme: „Kevin Müller steht zwischen den Pfosten und bleibt vorläufig die Nummer 1.“

Wie groß die Vorfreude auf das erste Pflichtspiel nach der Winterpause ist, zeigt sich bei den Münsteranern. Diese zogen bereits am Donnerstag los ins 460 Kilometer entfernte Rostock. Auch mit der Vorbereitung auf die Restsaison zeigt sich Pavel Dotchev, der erst gestern sein einjähriges Dienstjubiläum als Trainer Münsters feiern konnte, sehr zufrieden.

Endlich rollt der Ball in der 3. Liga wieder. Der SC Preußen 06 e.V. Münster startet mit der Auswärtspartie beim F.C. Hansa Rostock in die letzten 16 Spiele der Saison. 42 Tage nach der letzten Begegnung und einer dreieinhalbwöchigen Vorbereitung brennen die Akteure auf das erste Spiel im neuen Jahr. „Ich bin sehr zufrieden mit den zurückliegenden Wochen. Im Trainingslager konnten wir unter optimalen Bedingungen arbeiten." In Münster war es dann anstrengender, da die Witterungsverhältnisse dafür sorgten, dass der Trainer improvisieren musste. „Trotzdem haben meine Jungs immer konzentriert mitgezogen.“

In Münster träumt man von einem ähnlichen Verlauf, der im Hinspiel gegen Rostock zu verfolgen war. Nach einem 0:2 Rückstand konnte das Dotchev-Team am Ende noch einen 5:2 Erfolg bejubeln. „In der Winterpause werden die Karten neu gemischt. Man weiß nicht genau wo man steht. Am Samstag ab 14 Uhr werden dann die Uhren verglichen.", erklärte Dotchev.

Welche Formation der Trainer der Kogge aufs Feld schicken wird, weiß Dotchev noch nicht, aber das ändert nichts daran, dass der Trainer des SCP seinen Fokus völlig auf den eigenen Kader legt. „Wir wollen uns selbstbewusst präsentieren und einen guten Start in das neue Jahr hinlegen.“

Personell kann Dotchev fast aus dem vollen Schöpfen. Amaury Bischoff und Matthew Taylor sind nach ihren Sperren wieder verfügbar und werden von Beginn an spielen. Einzig gilt die Frage zu klären, wer neben Matthew Taylor stürmen wird. Auf der einen Seite steht Marco Königs, der in den letzten drei Spielen gleich 5 Treffer erzielte, auf der anderen Seite gibt es noch Dimitrij Nazarov, der zu Saisonbeginn grandios aufgespielt hatte.

Einzig Kevin Schönebergs Einsatz ist fraglich. Wegen muskulärer Probleme verpasste der Rechtsverteidiger das Donnerstagstraining. „Eine reine Vorsichtsmaßnahme“, so Dotchev, der davon ausgeht, dass Schöneberg am Samstag ensatzfähig sein wird.

Mehmet Kara, der Sensationstransfer dieser Wintertransferperiode, wird erstmals am Dienstad mit dem SCP trainieren. Allerdings landetete dieser bereits gestern in Münster.

Bei den Hanseaten gibt es aktuell eine große Problemzone. Der Sturm macht Fascher durch die Ausfälle von Nils Quaschner und Ondrej Smetana große Sorgen. Die beiden fallen verletzungsbedingt aus. Collin Quaner, der Neuzugang wird am Samstag erst einmal mit der Mannschaft trainiert haben. Wie Fascher das Problem löst, wird sich zeigen.

Die Partie beginnt am kommenden Samstag, den 26. Januar 2013 ab 14 Uhr in der Rostocker DKB Arena.

Quelle: www.

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