22. Spieltag; DSC Arminia Bielefeld - Chemnitzer FC (Stimmen zum Spiel)

Die Bielefelder Arminia geht als Tabellenführer in die Weihnachtspause und konnte sich am letzten Spieltag des laufenden Jahres sogar noch von den Verfolgern absetzen. Auf den dritten Tabellenplatz hat der DSC nun schon fünf Punkte Vorsprung, auf den ärgsten Verfolger aus Münster sind es immerhin vier. Das 2:0 gegen die Himmelblauen war der fünfte Sieg zu Null in Folge. Die Chemnitzer hingegen trudeln immer weiter in Richtung Tabellenkeller, sind nur noch 13. mit sieben Punkten Vorsprung auf die rote Linie.

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22. Spieltag; DSC Arminia Bielefeld - Chemnitzer FC (Stimmen zum Spiel)
Foto: Huebner/Severing
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Norbert Meier, der Trainer der Arminia, war zufrieden und fand auch noch ein paar Worte an die Fans: "Glückwunsch an die Mannschaft, die nochmal alle Kräfte mobilisiert und ein gutes Spiel gemacht hat. Gerade aufgrund der Platzverhältnisse war das eine sehr intensive Partie, sodass die Pause nun auch zum absolut richtigen Zeitpunkt kommt. Das gesamte Team hat im letzten halben Jahr sehr viel geleistet, das ist lobenswert, aber darauf dürfen wir uns jetzt nicht ausruhen, sondern müssen in der Vorbereitung wieder voll da sein. Ein großes Dankschön möchte ich zum Schluss auch noch an unsere Fans richten, die uns wirklich in der gesamten Hinrunde klasse unterstützt haben. Vielen Dank dafür!"

Torsten Bittermann, der Co-Trainer der Chemnitzer, der den kranken Karsten Heine vertritt: "Das, was wir uns vorgenommen haben, haben wir ergebnisorientiert leider nicht erfüllt. Wir wollten einen frühen Rückstand vermeiden, was uns nicht gelungen ist. Danach wurde es natürlich enorm schwer für uns, hier zu bestehen. Dennoch hatten wir gehofft, dass wir nochmal mit viel Schwung aus der Halbzeitpause kommen, um eventuell nochmal angreifen zu können, aber auch diese Hoffnung wurde uns mit dem 0:2 ziemlich früh genommen. Unterm Strich ist das Ergebnis natürlich enttäuschend, geht vom Spielverlauf her aber absolut in Ordnung."

Bielefelds Florian Dick: "Unser Ziel war ganz klar auch das letzte Spiel in diesem Jahr zu gewinnen und wenn es geht auch zu Null zu spielen. Das ist uns gelungen und darüber freuen wir uns natürlich sehr. Auch wenn wir derzeit einen sehr guten Lauf haben, sind wir jetzt froh, dass wir uns nun erstmal über die Weihnachtszeit erholen und Kräfte sammeln können. Im neuen Jahr wollen wir dann wieder voll da sein und weiter angreifen."

Daniel Brinkmann, der Defensivakteur des DSC, haderte noch ein wenig mit den Verhältnißen. "Ich denke im Endeffekt war es ein reifes, aber kein überragendes Spiel. Dennoch haben wir nach hinten wenig zugelassen. Der Platz war nicht ganz so einfach zu bespielen, wir standen unheimlich tief und es war schwer zu laufen. Jetzt ein paar Tage entspannen zu können, ist für jeden gut, aber irgendwie ist es auch schade, dass jetzt Pause ist, da wir im Moment einen guten Lauf haben. Es ist wichtig, dass wir im neuen Jahr weiter oben bleiben, auch wenn es schwer wird, sich abzusetzen. Ich wünsche unseren Fans alles Gute, schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr."

Christoph Hemlein, der Offensivmann der Bielefelder: "Wir sind zu Anfang wieder gut aus der Kabine gekommen und konnten bereits unsere erste Situation zum Tor nutzen. Trotzdem war es schwer mit dem Wetter und dem Platz, da verspringt der Ball auch mal. Aber wir haben den Kampf angenommen und verdient gewonnen. Wenn ich den Ball beim 2:0 richtig treffe, geht er vielleicht übers Stadiondach hinaus. Ich habe ihn nicht ganz genau getroffen und der Ball geht ins Tor. Das ist Glück und verdienter Lohn für harte Arbeit. Wir haben alles rausgeholt und gehen jetzt verdient 14 Tage in den Urlaub. Verbesserungspotenzial besteht natürlich noch überall, wir müssen weiter hart arbeiten und in der Vorbereitung Vollgas geben, um in der Rückrunde genauso gut bestehen zu können. Wir wollen oben weiter mitspielen. Natürlich kommt mal der Tag an dem wir auch einen Rückschlag wegstecken müssen, aber wir sind im Moment richtig gut und haben glaube ich, die beste Offensive der Liga."

Fabian Stenzel, der Chemnitzer Mittelfeldakteur, sieht einen klaren Negativtrend: "Ich denke, wir kommen ganz gut ins Spiel rein und kriegen dann nach fünf Minuten das Gegentor. Wir mussten den Schock dann eine Viertelstunde bzw. 20 Minuten verdauen. Wir spielten dann eigentlich ganz vernünftig, kamen aber trotzdem nicht gefährlich vor das Tor. Es ist halt das Leiden der letzten Wochen. Es ist einfach momentan alles ganz schlecht. Die Spiele werden im Strafraum vor dem Tor entschieden und da kommen wir im Moment einfach nicht hin. Wenn man sich die letzten Spiele ansieht geht die Tendenz ganz eindeutig nach unten, das müssen wir uns ganz klar eingestehen. Wir müssen einfach wieder viel galliger werden, auch im Zweikampf. Es ist gerade sehr schwierig, ein Patentrezept zu entwickeln. Vielleicht kommt die Winterpause jetzt zur rechten Zeit."

Quelle: arminia-bielefeld.de


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