21. Spieltag; SV Wacker Burghausen - TSV Alemannia Aachen (Nachholspiel)

Nachdem die Partie eigentlich bereits vor über drei Monaten angesetzt war, findet sie nun endlich an diesem Samstag, an welchem eigentlich die Länderspielpause eingeplant war, statt. Burghausen startet mit der Partie gegen Aachen in eine englische Woche, in der die Mannschaft von Georgi Donkov alle Spiele im eigenen Stadion absolviert und sich dort wieder aus der Krise schießen will.

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21. Spieltag; SV Wacker Burghausen - TSV Alemannia Aachen  (Nachholspiel)
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Der SV Wacker Burghausen kam im neuen Jahr gar nicht gut in Tritt. Doch wenigstens haben sich die Leistungen der Mannschaft wieder verbessert und so hofft man endlich wieder auf Siege in der Salzachstadt.

35 Punkte hat der SVW aktuell auf dem Konto. Eine trügerische Sicherheit sendet diese Punktzahl aus, wenn man beachtet, dass die Mannschaften im Keller auch relativ häufig punkten. Der komfortable Vorsprung ist daher auf gerade einmal 8 Punkte zusammengeschrumpft.

Drei Niederlagen in Folge setzte es für die Oberbayern. Doch in keinem der Spiele waren die Schwarz-Weißen hoffnungslos unterlegen. „Spielen die Jungs so weiter, dann sollten sich eigentlich automatisch die Erfolgserlebnisse wieder einstellen“, schätzt Florian Hahn die Situation ein. „Das setzt aber voraus, dass wir gewillt sind, jeden Zentimeter im Stadion umzugraben. Alles andere wäre zum jetzigen Zeitpunkt fahrlässig.“

Die Alemannia muss erneut die über 700 Kilometer lange Reise antreten und hofft darauf, dass es diesmal keine Leerfahrt wird. Der letzte Nachholtermin wurde erst kurzfristig 2 Stunden vor Spielbeginn abgesagt, da sich der Unparteiische gegen einen Anpfiff ausgesprochen hatte.

Die Lage in Aachen hat sich, sportlich gesehen in jüngster Vergangenheit kaum verbessert. Der DFB sprach einen Abzug von 2 Punkten gegen den insolventen Traditionsverein aus. Auch die Punkte aus den letzten drei Partien blieben aus. „Wir wollen schnellstmöglich wieder punkten“, sagt René van Eck vor dem Duell beim Tabellenzehnten.

Für die Alemannia hat sich die Lage im Abstiegskampf durch den 2-Punkte-Abzug des DFB zusätzlich verschärft. Seit drei Spielen steht die junge Truppe ohne Punkterfolg da, wobei die Ergebnisse aufgrund des Chancenverhältnisses in diesen Partien den Spielverlauf nicht angemessen wiederspiegelten.

Vor dem kommenden Gegner, der bereits seit dem 11. Spieltag in der oberen Tabellenhälfte steht, weiß René van Eck, der Cheftrainer der Aachener: „Die spielen eine konstante Saison und sind sehr heimstark.“

Da Youssef Mokhtari, der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Oberbayern gesperrt ist, interessiert den Niederländer kaum, da „das Spiel sicherlich nicht auf eine einzelne Person ausgerichtet ist“.

Auf den eigenen Kader bezogen, ist aus Aachen zu verkünden, dass Armand Drevina und Kristoffer Andersen wieder beschwerdefrei am Mannschaftstraining teilnehmen konnten und wieder mehr Variationsmöglichkeiten bringen. Auch zwei Akteure aus der U 23 haben sich empfohlen. Marvin Ajani und Kazuja Odowara könnten auch optional nominiert werden.

Burghausen hatte eigentlich in der laufenden Saison kaum schwerwiegende Ausfälle zu beklagen. Dies sieht allerdings beim Nachholspiel gegen die "Pleitegeier" aus Aachen anders aus. Youssef Mokhtari sah gegen den 1. FC Heidenheim wegen unsportlichem Verhaltens die rote Karte und fehlt nun für drei Spiele. Auch sein etatmäßiger Ersatz, Ahmet Kulabas ist noch fraglich, da dieser schon gegen Heidenheim wegen einer Leistenzerrung ausgewechselt worden war.

Auch definitiv ausfallen wird Fabian Aupperle. Der Innenverteidiger der vor der Winterpause als Fels in der Abwehr galt, laboriert aktuell an schweren Meniskusbeschwerden. Diese sind auch Folgen der Partie gegen Heidenheim. Doch mit Routinier Ronald Schmidt und Heiko Schwartz kehrte auch wieder zwei Akteure ins Mannschaftstraining zurück. Auch Josef Cinar darf nach seiner Gelbsperre wieder eingreifen und wird dies auch, trotz gebrochener Nase mit Gesichtsmaske tun. „Natürlich muss ich mich zuerst an das Ding gewöhnen, doch das bekomme ich mit Sicherheit hin. Ich will unbedingt spielen und auch gewinnen“, gibt sich der Innenverteidiger kämpferisch.

Anpfiff der Partie in der Wacker Arena in Burghausen ist am kommenden Samstag, den 23. März 2013 um 14 Uhr.


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