20. Spieltag; Stuttgarter Kickers - SV Wehen Wiesbaden (Stimmen zum Spiel)

Die Stuttgarter Kickers konnten nach fünf Unentschieden in Folge und sechs sieglosen Spielen endlich wieder einen Sieg einfahren und sind wieder mittendrin im Rennen um die Aufstiegsränge. Mit 32 Punkten steht die Mannschaft von Horst Steffen aktuel auf Rang fünf. Wehen Wiesbaden bleibt auf dem 9. Platz hängen und steht nach der dritten Niederlage in Folge auf 30 Punkte.

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20. Spieltag; Stuttgarter Kickers - SV Wehen Wiesbaden (Stimmen zum Spiel)
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Marc Kienle, der Cheftrainer des SV Wehen Wiesbaden, war verärgert darüber, dass zum dritten Mal in Folge ein später Gegentreffer Punkte kostete. "Für uns war es sehr aufregend, sehr leidenschaftlich und emotional. Es gab viele Duelle, Mittelfeldszenen und Unterbrechungen, es war einfach ein sehr intensives Spiel. Die Kickers waren von der ersten Minute weg spielerisch sehr stark und wir wollten dagegen halten, waren aber am Ende vielleicht sogar ein bisschen zu gierig. Vielleicht hätten wir dankbar sein müssen, einen Punkt mit zu nehmen. Es ging dann in der Endphase hin und her, wir wollten aber noch den Lucky Punch setzen, das ist aber nur auf der anderen Seite geglückt. Insgesamt tut es uns natürlich weh, denn es war die dritte Partie in Folge, in der letzten Woche war es ja auch in der 90. Minute, diese Woche war es 90 plus 2 und in der Woche davor war es in der 86. Minute, dass wir das Gegentor kriegen. Es tut in der Summe weh, wenn man sehr großen Aufwand betreibt und am Ende mit leeren Händen da steht. Man muss aber auch heute sagen, dass einige Situationen dabei waren, wo das Glück auf unserer Seite war. Aber in der Summe der letzten drei Spiele trifft uns das natürlich. Klar, jetzt geht es weiter und wir müssen uns aufrichten. Die letzten zwei Spiele müssen wir nun angehen und möglichst viele Punkte holen."

Horst Steffen, der Übungsleiter des SV Stuttgarter Kickers: "Ich hoffe, dass Alf Mintzel nicht so viel passiert ist. Ich weiß nicht, wie es ihm geht. Gute Besserung auf jeden Fall von unserer Seite aus. Das Spiel allerdings hätte schöner natürlich nicht enden können. Es war hochemotional für uns Alle. Die Mannschaft hatte von der ersten Minute an das Heft in der Hand und hat Gas gegeben ohne Ende um diesen Sieg zu erzwingen. Wir haben öfter einen Spieler auf der Linie angeschossen und gehen dann endlich verdient in Führung und kriegen aber durch einen umstrittenen Handelfmeter tatsächlich den Ausgleich. Dann ging es hin und her und wenn es blöd läuft, kriegen wir zum Schluss noch einen rein. Dieser Gedanke war kurz bei mir. Ich habe mir aber dann gesagt, dass wir das Spiel heute noch gewinnen. Dass Daniel Engelbrecht dann das entscheidende Tor mit dem Glück macht, dass er noch entscheidend abgefälscht wurde, ist schön. Aber es war auch toll gemacht. Das war für uns großartig, denn wir haben uns für den Aufwand belohnt. Wir haben sehr viel investiert und dementsprechend auch den Sieg verdient. Wir haben ihn erarbeitet und sind total glücklich. Es gibt viele Menschen, die Kickers-Anhänger sind und die die Geschichte von Daniel Engelbrecht miterlebt haben und die Tränen in den Augen hatten. Mir ging es genau so, weil es eben einfach ein dermaßen emotionaler Moment für uns war. Wir genießen das und freuen uns, dass wir jetzt die drei Punkte eingefahren haben. die wir uns sicherlich auch verdient haben."

Nico Herzig, der Kapitän des SV Wehen Wiesbaden: "Wir wussten, dass die Kickers einen guten Fußball spielen und hier auch immer versuchen Dampf und Druck zu machen. Ich denke wir haben uns die ersten 25 Minuten gut darauf eingestellt und haben es insgesamt in der ersten Halbzeit ganz gut gemacht, haben aber dann ein bisschen den Faden verloren. Die Kickers hatten dann ein oder zwei große Torchancen, wir sind aber mit dem 0:0 in die Halbzeit gekommen. Wir hatten uns für die zweite Halbzeit dann auch viel vorgenommen, kriegen aber dann so ein eigentlich einfach zu verteidigendes Tor. Das ist dann natürlich ärgerlich. Wir sind dann zurück gekommen und dass wir dann in der letzten Sekunde noch das Ding bekommen, schmerzt uns natürlich richtig. Wir müssen das jetzt aufarbeiten und weitermachen. Im Fußball geht es immer weiter. In der nächsten Woche gibt es wieder ein neues Spiel. Wir müssen jetzt schnellstmöglich analysieren und die Fehler abstellen. Wir müssen für uns jetzt noch ein paar Chancen mehr heraus arbeiten und natürlich dann auch wieder gewinnen."

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