18. Spieltag; FC Energie Cottbus - FC Rot-Weiß Erfurt

Der FC Energie Cottbus ist weiterhin unter dem neuen Cheftrainer Vasile Miriuta ungeschlagen in der Liga, schafft aber einfach den Befreiungsschlag nicht, da man nur einen Sieg aus den letzten sieben Spielen in der Liga holte. Der Abstand auf die rote Linie beträgt weiterhin nur einen PUnkt, gegen Erfurt soll vor heimischer Kulisse aber endlich der zweite Sieg in der Ära Miriuta her. Allerdings befindet sich die Mannschaft von Christian Preußer im Aufschwung, holte aus den letzten drei Spielen neun Punkte.

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18. Spieltag; FC Energie Cottbus - FC Rot-Weiß Erfurt
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Vasile Miriuta, der Coach des FC Energie Cottbus, war mit dem Punkt gegen die Würzburger Kickers durchaus einverstanden. "Leider hat es heute nicht gereicht. Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und sind auch verdient in Führung gegangen, aber leider haben wir dann in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit gar nicht aufgepasst. Wir wussten nicht wie wir mit den Bällen richtig umgehen sollen. Wir haben wieder einfache Fehler gemacht, wie Bouziane, als er den Ball nur nach vorne schlagen muss. Das darf nicht einfach nicht passieren, aber leider passieren solche Fehler. Trotzdem muss ich meiner Mannschaft heute wieder ein Kompliment aussprechen. Wir sind viel gelaufen und haben sehr viel gekämpft und so können wir uns mit einem Punkt im Gepäck wieder auf den Weg nach Hause machen. Wir stecken im Abstiegskampf, da müssen wir den Punkt akzeptieren, auch deshalb, weil Würzburg in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft war!".

Gegen den FC Rot-Weiß Erfurt soll nun endlich der zweite Sieg her."Diesmal muss es klappen. Wir wollen unsere Fans glücklich machen!", sagte Energie-Trainer Vasile Miriuta fest entschlossen.

Allerdings weiß er auch um die Qualität des kommenden Gegners. "Erfurt hat eine kompakte Mannschaft mit Tyralla als gutem Passgeber und zwei schnellen Spitzen! Aber unsere Mannschaft ist nicht schlechter.".

Christian Preußer, der Mann an der Seitenlinie des FC Rot-Weiß Erfurt, war froh über das Happy End gegen Rostock. "Ich habe ein unglaublich turbulentes Spiel gesehen. Wir sind aber in den ersten 20 bis 25 Minuten gar nicht ins Spiel hinein gekommen und Rostock lag vorne. Wir sind aber dann mit der ersten Aktion direkt zum Ausgleich gekommen und das war heute auch das Mittel, wir waren gnadenlos effektiv. Für die zweite Halbzeit haben wir uns dann noch ein wenig mehr vorgenommen und wollten mehr, deswegen haben wir ein wenig umgestellt. Wir sind dann auch in Führung gegangen, aber was mich total ärgert heute war das Gegentor zum 2:2. Das war so unnötig und da hätte die Partie noch einmal komplett kippen können. Wir haben eine eigene Standardsituation und laufen mit einer 2:1 Führung zu Hause in den Konter. Wir kriegen dann den Elfmeter gegen uns, den Domaschke sehr gut hält. Danach hatte ich aber wieder das Gefühl, dass die Mannschaft mit viel Leidenschaft unbedingt den Dreier wollte. Ohne Frage hatten wir am Ende etwas Glück und das glücklichere Ende für uns, aber das nehmen wir in unserer Situation so gerne hin. Wir haben uns vorgenommen, dass wir uns von unten abdrücken wollen und das haben wir, wenn man die Tabelle betrachtet, vorerst erst einmal geschafft, aber es geht sofort wieder weiter. Wir haben mit Cottbus die nächste schwere Aufgabe am kommenden Wochenende vor uns. Wir sind aber mit dem Sieg heute sehr zufrieden, wissen diesen aber auch richtig ein zu ordnen mit dem Wissen, dass da schon ein wenig Glück dabei war."

Und natürlich ist man jetzt in Thüringen viel entspannter. "Nachdem es lange etwas holprig lief, haben wir uns jetzt gefunden!", sagte Torwart Erik Domaschke vor der Abreise in die Lausitz. "Die Mannschaft ist in den letzten Wochen immer mehr zusammengewachsen!“.

Christian Preußer hingegen ist voll des Lobes für den Keeper, der nun ein Spiel mehr auf dem "Er gibt uns viel Sicherheit und strahlt große Ruhe aus. Wohl auch, weil er etwas älter und erfahrener als Philipp ist. Allerdings muss auch er sich immer wieder beweisen. Das weiß er. Wir haben nämlich ein Luxusproblem im Tor. Philipp hat die aktuelle Situation sehr gut angenommen und ist nach meinem Eindruck über die Phase der ersten Enttäuschung gut hinweggekommen. Aber er trainiert vorbildlich, will sich aufdrängen. Das registriere ich. Auch Paul Büchel sollte niemand vergessen. Paul besticht ebenfalls durch eine hohe Trainingsintensität!", freut sich Preußer über das Luxusproblem im Tor.

Nun geht es mit breiter Brust nach Cottbus. "Es sind so oft die Kleinigkeiten, die ein Spiel entscheiden. Zuletzt waren wir in dieser Hinsicht die Glücklicheren. Aber man muss sich jeden Erfolg immer und immer wieder mit harter Arbeit erkämpfen!", sieht er seine Truppe nich chancenlos.

Personell gesehen muss er am kommendne Samstag nur noch den gesperrten Nikolaou ersetzen. Sebastian Tyralla musste zwar unter der Woche kürzer treten, dies war allerdings nur aus Sicherheitsgründen der Fall. Auch der zuletzt gesperrte Hergesell kann wieder auflaufen.

Auch auf Cottbuser Seite hat sich die Situations sehr entspannt, denn es fehlt kein Akteur gesperrt. Einzig Torsten Mattuschka wird noch verletzungsbedingt ausfallen. "Es tut uns gut, mehr Konkurrenz zur Verfügung zu haben. Sven ist ein guter Junge, er kann uns helfen. Auch wenn das vorerst wohl nur für 15 bis 20 Minuten reichen würde!". Natürlich sind auch noch die langzeitverletzten Holz, Djengoue und Ledgerwood abwesend.

Anpfiff im Cottbuser Stadion der Freundschaft ist am kommenden Samstag, den 28. November 2015, um 14 Uhr.


Alle Informationen zu dem Spiel aufrufen

Bisherige Aufeinandertreffen in der 3. Liga seit Saison 2010/11

07.05.2016 13:30 Uhr Rot-Weiß Erfurt - Energie Cottbus 0 - 1 (0:1)
28.11.2015 14:00 Uhr Energie Cottbus - Rot-Weiß Erfurt 2 - 1 (1:0)
31.01.2015 14:00 Uhr Rot-Weiß Erfurt - Energie Cottbus 2 - 0 (1:0)
09.08.2014 14:00 Uhr Energie Cottbus - Rot-Weiß Erfurt 0 - 0 (0:0)

Vergleich der Mannschaften

Energie Cottbus
Punkte: 17
Siege: 3
Unentschieden: 8
Niederlagen: 6
Tore: 17
Gegentore: 23
Rot-Weiß Erfurt
Punkte: 21
Siege: 5
Unentschieden: 6
Niederlagen: 6
Tore: 21
Gegentore: 20


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