15. Spieltag; Fortuna Köln - SC Preußen Münster (Stimmen zum Spiel)

Nach einem intesniven und flotten Drittligaspiel trennten sich Fortuna Köln und der SC Preußen Münster am Freitagabend mit 1:1. Münster schaffte, trotz Unterzahl aber der 75. Minute den Ausgleich durch Topjoker Rogier Krohne. Der Punkt bringt beide Mannschaften allerdings kaum weiter.

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15. Spieltag; Fortuna Köln - SC Preußen Münster (Stimmen zum Spiel)
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Ralf Loose, der Cheftrainer des SC Preußen Münster: "Für uns hat das Spiel natürlich nicht gut begonnen. Ich glaube man hat gemerkt, dass die Fortuna wesentlich williger und griffiger in der Offensive war und versucht hat, gleich die Initiative zu ergreifen. Ich denke aber, dass ist auswärts normal. Wir haben leider durch einen Einwurf, wo wir im Luftkampf nicht präsen waren und kurz darauf bei einer Ecke war es das Gleiche, haben wir uns den Rückstand eingefangen. Dann ist es natürlich gegen eine Mannschaft die taktisch klug spielt schwer wieder zurück zu kommen, aber ich glaube wir haben uns insgesamt in der Partie gesteigert und haben uns richtig rein gebissen. Wir hatten in der zweiten Halbzeit dann auch viele Chancen, den Ausgleich zu erzielen. Es ist nicht leicht, den Druck zu erhöhen und gleichzeit auf zu passen, dass man nicht in einen Konter reinläuft. Köln hatte dann auch Möglichkeiten, die Entscheidung herbei zu führen. Dann gab es noch die gelb-rote Karte, die unsere Ausgangsposition nicht wirklich verbessert hat, aber trotzdem hat die Mannschaft Moral bewiesen und Rogier Krohne sich nach dem tollen Pass von Amaury Bischoff im Laufduell durchgesetzt und den am Ende insgesamt verdienten Ausgleich erzielt."

Uwe Koschinat, der Coach der Fortuna: "Hätte mir einer vor ein paar Wochen gesagt, dass sich ein 1:1 zu Hause gegen den SC Preußen Münster eher wie eine Niederlage anfühlt, dann hätten wir das kaum glauben können. Wir hatten heute in den ersten 45 Minuten für unsere Verhältniße ein spektakulär gutes Spiel gemacht. Unser Plan, den Gegner früh in Zweikämpfe zu verwickeln und griffig zu sein, offensiv zu verteidigen und mutig und schnell nach vorne zu spielen ist sehr gut aufgegangen. Da hat mit Sicherheit auch das frühe 1:0 sein Übriges getan. Wir haben hier eine sehr mutige Fortuna gesehen, die aber auch in den ersten 20 Minuten nach der Halbzeit zu passiv war. Auf der anderen Seite haben wir es in dieser Phase sehr gut verstanden größere Tormöglichkeiten für den SC Preußen Münster zu vermeiden. Dann hat das Spiel noch einmal richtig an Fahrt aufgenommen und es ist tatsächlich so, dass wir uns vorwerfen müssen, dass wir die große Zahl an Kontermöglichkeiten und Großchancen nicht genutzt haben. Man muss aber auch ganz klar sagen, dass Münster auch sehr gute Tormöglichkeiten hatte und es verdient geschafft hat, den Ausgleich zu erzielen. Am Ende gab es mit Sicherheit einige Schlüsselszenen für uns, weshalb wir mit dem Punkt leben müssen. Wir haben zwei große Konterchancen nicht genutzt, haben einmal einen Nachschuss nicht im Tor unter gebracht und der Schiedsrichter hat eine klare Kontersituation, wo wir mit 2 gegen 1 anlaufen, abgepfiffen, womit er klar daneben gegriffen hat. Ich weiß nicht, wie man so etwas übersehen kann. Dass waren die Schlüsselmomente bei denen wir es übersehen haben, den Sack vorzeitig zu zu machen. Dass am Ende ein derart überragender Pass von Bischoff auf Krohne möglich ist, ist auch ganz klar die individuelle Klasse von Münster. Diese ist auf vielen Positionen deutlich höher als bei uns, dafür ist aber das Anspruchsdenken in diesem Verein ein ganz Anderes. Aber wir haben es heute wieder geschafft uns mit einer Topmannschaft ein Duell auf Augenhöhe zu liefern und ich glaube, die Zuschauer im Stadion absolut auf ihre Kosten gekommen sind. Das war ganz hohes Drittliganiveau. Deshalb bin ich mir auch sicher, dass wenn wir diese Leistung konservieren können, diese körperlich robuste Spielweise und des schnelle Umschaltspiel weiter in dieser Liga bringen können, dass wir eine Bereicherung für die 3. Liga sind und dass wir so am Ende unser Ziel, den Klassenrhalt, auch erreichen können."

Der Schütze zum Ausgleich, Rogier Krohne, erklärte auf der vereinseigenen Homepage (www.scpreussen-muenster.de): “Am Ende fühlt sich das 1:1 natürlich perfekt an. Die erste und letzte Chance im Spiel war ein Tor. Wir hatten zwar mehr Ballbesitz, aber Köln war immer wieder gefährlich vor unserem Tor. An meiner Situation als Joker kann ich nichts ändern. Ich mache mein Ding, mehr geht nicht."

Erik Zenga fügte noch hinzu: “Wir haben in Unterzahl sehr große Moral gezeigt. Köln hatte zwar nach dem 1:0 noch gute Gelegenheiten, aber wir haben dagegen gehalten und auch wenn uns oft der letzte Tick gefehlt hat, ist das 1:1 auswärts für uns in Ordnung.”

Quelle: scpreussen-muenster.de

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