14. Spieltag; Dynamo Dresden - Fortuna Köln (Stimmen zum Spiel)

Der Aufsteiger aus Köln hat aus den letzen sechs Spielen gerade einmal Eines verloren und konnte auch beim großen Aufstiegsfavoriten aus Dresden punkten. Nach 90 umkämpften Minuten, in welchen Dresden zwar deutliche optische Vorteile hatte, ließ die Mannschaft von Uwe Koschinat nur wenig zu und konnte den Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz bei sechs Punkten halten. Dresden schaffte es, durch den einen Punkt auf Grund der Ergebnisse auf den anderen Plätzen, auf den dritten Platz zu klettern.

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14. Spieltag; Dynamo Dresden - Fortuna Köln (Stimmen zum Spiel)
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Matthias Fetsch, der Stürmer Dresdens, war nicht sonderlich glücklich über den Spielausgang: "Das war ein sehr schweres Spiel heute. So kurz nach dem Spiel ist es jetzt natürlich schwer, etwas zu sagen und zu analysieren, warum es 0:0 ausging. Das Gute ist, dass wir wenigstens zu Null gespielt haben und den Punkt mitgenommen haben. Das ist jetzt erst einmal das Positive daran. Woran es jetzt gelegen hat und was wir besser machen müssen und was verbesserungsfähig ist, werden wir uns in den nächsten Tagen genau anschauen. Natürlich wollten wir heute gewinnen, die drei Punkte waren ganz klar unser Ziel aus der heutigen Aufgabe, aber es ist jetzt nicht ganz so gut gelaufen. Aber wie gesagt, immerhin ein Punktgewinn."

Michael Hefele, der Abwehrhüne Dynamos: "Vom Spielverlauf her ist das 0:0 sicherlich berechtigt. Aber ich denke, dass sich dieser Punkt am Ende der Saison sicher bezahlt machen wird. Ich glaube, Fortuna Köln ist ein sehr guter Aufsteiger und sie werden dem ein oder anderen Favoriten das Leben sicher noch schwer machen. Im Endeffekt war unser letzter Pass immer zu schlampig und zu ungenau. Wir wollten zu viel und dass war am Ende unser Fehler. Wenn wir da einfach ruhiger bleiben und den nächsten einfach mitnehmen, können wir vielleicht mehr Tormöglichkeiten heraus spielen. Dies ist uns aber nicht gelungen, ein Punkt zu Hause, zu Null gegen Aufsteiger, ist wie gesagt aber okay."

Justin Eilers, der Offensivspieler der SGD: "Wir hatten uns vor dem Spiel vorgenommen hier drei Punkte zu holen, aber nach dem Spielverlauf muss man sagen, dass man mit diesem einen Punkt gut leben kann. Fortuna Köln hat das sehr gut gemacht, ist sehr tief gestanden und hat sehr wenige Torraumszenen zugelassen. Ich denke, dass war aber auf beiden Seiten so. Wichtig ist, dass wir erst einmal die Null gehalten haben. Wir wissen, dass wir nach vorne immer die Qualität haben, ein Tor zu erzielen, das ist uns aber heute nicht gelungen. Momentan haben wir gemischte Gefühle. Klart hätten wir gerne den Dreier geholt, denn ich denke, wenn sich die Gegner die Punkte gegenseitig klauen ist es gut, wenn man zu Hause gewinnt. Das ist jetzt kein Beinburch, denn nächste Woche haben wir wieder ein Topspiel in Duisburg, wo wir wieder weiter nachlegen müssen."

Uwe Koschinat, der Cheftrainer der Kölner Fortuna: "Ich glaube, dass wir insgesamt schon mit diesem Punkt sehr gut leben können. Das war das Minimalziel, dass wir uns gesetzt haben. Wenn man das Spiel gesehen hat, sah man am Ende die zuletzt gewonnene Stabilität. Über einen langen Zeitraum ist es uns gelungen, Dynamo Dresden von unserem Tor fern zu halten. Wir sind sehr mutig den Gegner angelaufen und vor Allem, was heute für mich der Schlüssel war, haben wir viele zweite Bälle gewonnen. Wir könnten Comvalius immer wieder gut einkesseln. Bälle, die dort abgefallen sind, haben wir selbst für uns genutzt. Dadurch hatten wir selbst eine offensive Spielfortsetzung. Der zweite Faktor, der für den Punktgewinn heute ausschlaggebend war, war das Umschaltspiel in beide Richtungen. Da hat Dynamo Dresden natürlich, vor Allem mit den schnellen Außenbahnspielern, eine unglaublich starke Waffe, über die viele Spiele bereits entscheiden worden sind, gerade, wenn die Jungs in die Box gehen. Aber ich glaube, dass wir das heute ganz gut kontrolliert haben. Wir aus meiner Sicht auch eine sehr überzeugende, erste Halbzeit. Am Ende müssen wir uns aber vorwerfen lassen, dass wir viel zu kompliziert in Richtung des gegnerischen Strafraums gespielt haben. Wir haben dort nicht wirklich Mal den klaren Abschluss gesucht, sondern wir waren zu verspielt. In der zweiten Halbzeit war es dann so, dass das Spiel lange Zeit gestanden hat. Es gab wenige Chancen auf beiden Seiten, was jetzt nicht unbedingt zu unserem Nachteil war. In dieser hektischen Schlussphase war es natürlich dann auch so, dass wir noch ein Tor hätten kassieren können, was heute aber sehr schade gewesen wäre. Auf der anderen Seite haben wir es auf Grund unserer Nachlässigkeit verpasst, deutlichere Nadelstiche zu setzen und zielstrebiger zum Tor zu spielen. Am Ende steht dieses 0:0. Die Mannschaft arbeitet sehr gut zusammen. Deswegen glaube ich, dass wir durchaus mittlerweile in dieser 3. Liga angekommen sind."

Stefan Böger, der Coach Dynamos: "Wenn der gegnerische Trainer zufrieden ist, bin ich es natürlich nicht. Wir hatten uns klar vorgenommen, einen Dreier ein zu fahren. Der wäre auch sicherlich grundsätzlich möglich gewesen. Uwe Koschinat sprach von Waffen, die wir auf der Außenbahn haben, aber diese Waffen waren heute stumpf, das Pulver war trocken, dass muss ich so sagen. Wir haben richtig gute Fußballer in unseren Reihen, aber die haben heute nicht richtig gut gespielt. Das war meiner nach der Schlüssel, warum wir am Ende nur mit einem Punkt raus gehen. Wir können es besser und wir werden es auch wieder besser machen, das haben wir schon gezeigt. Heute haben wir einfach die falschen Mittel gewählt. Wir haben uns einfach ein Stück weit der Spielweise der Kölner angeschlossen. Wir haben uns viel zu früh mit langen Bällen gespielt und haben vergessen, unser Kombinationsspiel auf zu ziehen. Das war dann relativ leicht zu verteidigen für die Kölner, weil wir auch den letzten Druck vor dem Tor nicht ausgeübt haben und der letzte Ball kam auch nicht so genau. Die Präzision hat deutlich gefehlt. Ich denke aber, dass wir uns in der Defensive heute deutlich besser verhalten haben als in Bielefeld. Es ist auch ein Ansatz, dass wir mal wieder sagen können, dass wir zu Null spielen konnten. Unterm Strich bleibt ein Punktgewinn, mit dem wir heute einfach einmal zufrieden sein müssen."

Quelle: dynamo-dresden.de


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