12. Spieltag; Holstein Kiel - 1. FC Magdeburg

Holstein Kiel steht langsam aber sicher unter Zugzwang wenn es mit dem Rennen um den Aufstieg noch einmal Etwas werden soll. Die Störche haben aktuell nur 13 Zähler auf dem Konto, das sind bereits sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. In Aue kam die KSV zuletzt nicht über ein 0:0 hinaus, nun soll gegen Magdeburg wieder ein Sieg her. Der Aufsteiger konnte zuletzt mit einem späten Treffer noch einen Punkt vor heimischer Kulisse einfahren.

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12. Spieltag; Holstein Kiel - 1. FC Magdeburg
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Karsten Neitzel, der Coach der KSV, war nach dem Remis gegen Aue nicht unzufrieden. "Ich glaube, dass man über das Spiel ganz schön viel erzählen könnte. Ich möchte mich trotzdem kurz halten. Ich denke, dass wir über 70 Minuten hinweg ein gutes Auswärtsspiel gemacht haben. Wir hatten natürlich im Kopf, dass wir nach dem Spiel gegen Cottbus einen Tag weniger Regenerationszeit hatten, deswegen auch die Wechsel. Steven Lewerenz saß erst auf der Bank und wurde durch Siedschlag ersetzt. Sane kam für Schäffler. Der andere Wechsel war verletzungsbedingt. Wir hatten uns vorgenommen, den Gegner ganz früh an zu laufen, auch wenn wir wussten, dass Aue eine breite Brust haben wird, aber das zeichnet uns aus. Wir hatten es auch, so lange wir es von der Kraft her schafften, 70 Minuten gut gemacht. Nach 70 Minuten hätte das Spiel zu unseren Gunsten entschieden sein können. Danach muss man sagen, dass die Konzentrationsfehler, die wir eigentlich durch unsere Regenertion vermeiden wollten eingetreten, wir haben es nicht geschaafft diese zu vermeiden. So mussten wir noch die ein oder andere durchaus brenzlige Situation überstehen. Wir haben haben aus den beiden letzten beiden Auswärtsspielen vier Punkte geholt, das ist wenn man die Leistung der Mannschaft betrachtet doch sehr zufriedenstellend. Wir befinden uns auf dem Weg der Besserung, egal auf welchem Tabellenplatz wir momentan stehen. Wenn die Mannschat weiterhin diesen Teamgeist der letzten Tage weiter an den Tag legt, dann bin ich guter Dinge, dass wir eine Serie starten können, was uns in der Tabelle dann auch mal gut tun wird."#

Nun visiert man im Hohen Norden den zweiten Heimsieg an, um eben genau so eine Serie zu starten. Doch den Gegner unterschätzt man dabei keinesfalls. "Magdeburg ist mit einer Wucht gestartet, mit der nicht jeder Aufsteiger in eine Saison geht. Sie sind taktisch flexibel und können mit einer Dreier- oder Viererkette in der Defensive spielen. Wir müssen uns also darauf einstellen, beide Varianten anzulaufen. Wir nehmen Magdeburg sehr ernst, da sie mit einfachen Mitteln ordentlichen Fußball spielen und bislang in keinem Spiel chancenlos waren. Im Gegenteil: Selbst in Unterzahl ist es ihnen gelungen, Spiele offen zu halten."

Auch mit ein paar Tagen Abstand ist Neitzel mit der Leistung gegen Aue noch einverstanden, hofft aber nur auch, dass seine Mannschaft endlich den Knoten platzen lässt. "Wir haben eine sehr gute Halbzeit in Aue gespielt. Wir sind dabei, dass sich einige Dinge gefestigt haben, die der Mannschaft Sicherheit geben und gut tun. Die letzten Flutlichtspiele im Holstein-Stadion waren für uns Erlebnisse und ich habe unter der Woche das Gefühl bekommen, dass die Mannschaft große Lust darauf hat, morgen Abend den zweiten Heimdreier einzufahren. Mit 16 Punkten aus 12 Spielen könnten wir dann so langsam sagen: ,Hallo, da sind wir wieder‘!“

Jens Härtel, der Magdeburger Übungsleiter, ärgerte sich ein wenig über das Remis gegen Cottbus, auch wenn der Ausgleich erst spät fiel. "Wir hatten heute sehr viel Ballbesitz im Spiel und haben uns daraus heraus immer wieder Möglichkeiten erarbeitet. Dadurch sind wir auch verdient in Führung gegangen. Dann war es besonders ärgerlich, dass wir diese Führung zu leichtfertig abgeben haben, speziell das 2:1 für Cottbus. Da darf man nicht lamentieren. Wenn der Schiedsrichter nicht pfeift, muss man weiterspielen. Zum Schluss war das 2:2 sicherlich etwas glücklich. Ob es jetzt ein Elfmeter war oder nicht,verdient war das 2:2 allemal."

Nun geht es nach Kiel. Den Gegner hat Härtel bereits im Holsteinstadion vor Ort besichtigt. "Das wird ein sehr schweres Spiel. Ich will nur noch einmal zurück an den Mai erinnern. Da hätten zwei Ligen zwischen uns und Kiel geraten können. Damit kann man ein paar Dinge gerade rücken!", machte der Übungsleiter des FCM sämtlichen Spekulationen ein Ende, dass man den Störchen vielleicht überlegen sein könnte. "Kiel hat am Anfang ein paar Probleme sich zu finden. In den letzten Spielen haben sie sich aber entwickelt. Das ist eine Mannschaft, die sich ganz nach oben orientiert."

Personell sieht es in Magdeburg nicht ganz so positiv aus. "Das Lazarett ist leider wieder Etwas voller geworden.", ärgerte sich Coach Härtel. "Lars Fuchs fällt auf jeden Fall aus. Wir müssen wieder ein bisschen improvisieren. Das haben wir aber in der Saison schon des Öfteren geschafft.".

Auf Kieler Seite stehen neben den drei Kreuzbandverletzten Kenneth Kronholm, Marlon Krause und Milad Salem steht hinter den angeschlagenen Maik Kegel (Sprunggelenk) und Steven Lewerenz (Knie) noch Fragezeichen.

Anpfiff im Kieler Holsteinstadion ist am kommenden Freitag, den 2. Oktober 2015, um 19 Uhr.


Alle Informationen zu dem Spiel aufrufen

Bisherige Aufeinandertreffen in der 3. Liga seit Saison 2010/11

25.03.2017 14:00 Uhr Holstein Kiel - 1. FC Magdeburg 1 - 1 (0:0)
01.10.2016 14:00 Uhr 1. FC Magdeburg - Holstein Kiel 1 - 0 (0:0)
20.03.2016 14:00 Uhr 1. FC Magdeburg - Holstein Kiel 0 - 1 (0:1)
02.10.2015 19:00 Uhr Holstein Kiel - 1. FC Magdeburg 0 - 0 (0:0)

Vergleich der Mannschaften

Holstein Kiel
Punkte: 13
Siege: 3
Unentschieden: 4
Niederlagen: 4
Tore: 14
Gegentore: 16
1. FC Magdeburg
Punkte: 16
Siege: 4
Unentschieden: 4
Niederlagen: 3
Tore: 17
Gegentore: 13


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