1. FC Heidenheim investiert in Steine statt Beine

Ohne Frage investiert der 1. FC Heidenheim in diesen warmen Julitagen enorme Geldsummen in die Infrastruktur. Die Umbauarbeiten werden im Herbst beginnen. Der Kader hat in einigen Bereichen schon Zweitligareife, die treuen Fans ebenso. Nun muss das gesamte Umfeld nachziehen, denn die stimmungsvolle Voith-Arena soll nun auch optisch beeindruckend sein.

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1. FC Heidenheim investiert in Steine statt Beine
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Deshalb wird derzeit in Steine statt Beine investiert. Ob das neue Nachwuchs-Leistungszentrum, der Ausbau der Südtribüne, die Erweiterung des Sparkasse-Businessbereichs oder auch die Errichtung einer Stadion-Gaststätte. Diese Posten sollen renoviert werden. Besonders die stimmungsvolle Südtribüne soll für eine Summe von 3,6 Millionen Euro, die durch die Stadt Heidenheim übernommen wird, erneuert werden.
Der populäre Verein darf sich glücklich schätzen, dass die heimische Wirtschaft sich als treu und hilfsbereit präsentiert. Deshalb haben sich verschiedene Sponsoren für verschiedene Projekte begeistern können. Ob eine Million Euro, die für das Nachwuchs-Leistungszentrum von Hauptsponsor Hartmann übernommen werden. Die Stadt Heidenheim möchte für eine bessere Stimmung im Stadion durch eine Erweiterung der Südtribüne sorgen. Die Stuttgarter Brauerei Dinkelacker hat sich dazu bereit erklärt, dass beim Bau einer Gaststätte im Bereich hinter der Südtribüne mit einem Investment von 500.000 Euro eine finanzielle Hilfe stattfinden wird. Damit müssten 1,4 Millionen Euro für den Ausbau des Sparkassen-Businessbereichs auf Kosten des 1. FC H beigesteuert werden.
Die Euphorie, die in diesen Tagen rund um die Ostalb-Kicker vorherrscht, ist enorm. Sogar die Sitzplatzkarten scheinen ein seltenes Gut auf dem freien Kartenmarkt geworden zu sein. Viele Anhänger glauben an ihr Team. Hinzu kommt, dass die diesjährige 3. Liga wahrscheinlich noch niemals so attraktiv gewesen ist, wie jemals zuvor. Deshalb gibt es auch im Businessbereich eine erhöhte Nachfrage. Die rund 1000 Plätze sind meistens schon vorzeitig ausgebucht.
Als ein weiterer Beleg für diese hervorragenden Zahlen dient die Tatsache, dass schon über 5000 Dauerkarten verkauft worden sind. Es ist davon auszugehen, dass stets über 8000 Fans in die Voith Arena pilgern werden.
Wenn sich die Bedingungen auch wirklich verändern würden, dann gibt es eine Erhöhung der Zuschauerkapazität von 10.000 auf 13.000 Plätze. Damit wären aber trotzdem die Anforderungen vom DFB für eine Aufnahme in die 2. Bundesliga nicht erfüllt, da ein Stadion mindestens 15.000 Zuschauer vorweisen muss. Möglicherweise könnten die beiden Ecken an der Haupttribüne geschlossen werden. Konkret geworden ist diesbezüglich jedoch noch nichts, wie Boss Sanwald gegenüber der „Heidenheimer Zeitung“ betont: „Das ist aber derzeit noch nicht in Planung“, betont Sanwald.
Klare Priorität genießt derzeit ganz klar der Ausbau der Stadion-Südseite, wodurch sich die Atmosphäre noch weiter verbessern soll. Darin eingebunden werden soll der Ausbau des Nachwuchs-Leistungszentrums. Es ist bekannt, dass mehrere Räumlichkeiten dafür in der Ecke zwischen Ost und Südtribüne vorhanden sind. Es würde sich anbieten ab Herbst diesen Jahres diese Posten zu erledigen, um einen weiteren Schritt Richtung Professionalisierung anzustreben.
Der DFB hat strenge Richtlinien in Bezug auf die Lizenzvergabe. So müssen Zweitligisten ein Nachwuchs-Leistungszentrum unbedingt vorweisen können, wenn man die Lizenz erhalten möchte. Deshalb wurden in der letzten Spielzeit, als der Aufstieg lange Zeit realistisch erschien, bereits in umfassenden Gesprächen Pläne diskutiert, wie die Machbarkeit aussehen könnte. Sanwald erklärt dazu: „Nach dem verpassten Aufstieg habe ich die Pläne aber wieder in die Schublade gelegt.“

Quelle: www.swp.de

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