Karlsruhe setzt sich spät gegen Unterhaching durch – Spielbericht

Veröffentlicht: 03.05.2024 05:59 Uhr | Autor: Johann Sebastian Künzig | Bild: imago/Sportfoto Rudel

Der Karlsruher SC konnte sich in einem umkämpften Spiel durch zwei späte Treffer mit 3:1 gegen den starken Aufsteiger aus Unterhaching durchsetzen. An Ende standen die Oberbayern mit leeren Händen da und sind nur noch einen Punkt vor den Badenern.

Karlsruhe hatte von Anfang an Alles im Griff und war tonangebend, aber völlig ungefährlich. Durch den Regen war der Boden im Wildparkstadion aber auch nicht einfach bespielbar. Nach 12 Minuten hatten plötzlich die Gäste die erste richtig gute Chance. Nach einer Freistoßflanke war Hain frei gestanden und konnte per Kopf abschließen, doch Uphoff im Kasten des KSC, parierte schnell.

Es war eine hart umkämpfte Begegnung zwischen zwei Teams auf Augenhöhe, doch nach gut 20 Minuten ging der Zweitligaabsteiger in Front. Schleusener reagierte nach einem Abpraller am schnellsten und vollstreckte mit ein wenig Glück zum 1:0.

Unterhaching war aber kaum beeindruckt und versuchte sofort auf den Ausgleich zu drängen, der nach einer halben Stunde auch gelingen sollte. Nach einem ruhenden Ball holte Kiomourtzoglou sich das Runde stark mit dem Oberschenkel herunter und zimmerte drauf. Ohne Abwehrchance jagte das Geschoss zum 1:1 in die Maschen.

Das Aufeinandertreffen blieb auf Augenhöhe und völlig ausgeglichen, zurecht ging es mit dem 1:1 in die Kabinen. Nach der Pause hatte der KSC aber prompt die Riesenchancen zur Führung, doch weder Fink, noch Wanitzek konnten den starken Müller im Kasten der Gäste bezwingen.

Es war auch in Durchgang zwei ein aufreibender Kampf von beiden Vereinen, die keinen Millimeter wichen. Dementsprechend gab es auch viele Zweikämpfe und daraus resultierende Unterbrechungen, die den Spielfluss ein wenig raubten.

Insgesamt waren die Hausherren fast über die gesamte zweite Hälfte am Führungstreffer dran und belohnten sich auch letztlich in der späten Schlussphase. In der 86. Minute sorgte Mehlem mit seinem Führungstreffer für Jubelstürme auf den Rängen.

Und in der dritten Minute der Nachspielzeit mache Muslija den Deckel endgültig drauf, als er nach Zuspiel von Schleusener für den 3:1-Endstand sorgte.

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